Blender

Das war gestern etwas viel Input auf einmal, fürchte ich. 😛
Hoffentlich werden meine Posts etwas übersichtlicher und vor allem kürzer. 
Wenn ich alle 2 Monate so nen Riesen-Oschi raushau, ist das zwar auch ganz nett. Aber nach 2 Monaten wissen die Leute noch nicht mal mehr, dass ich diesen Blog hier hab.


Darum mein Zwischenfazit nach weniger als einem Tag:
Kleinere Updates in kürzeren Abständen. Dieser TL;DR-Scheiß langweilt euch sonst nur.


Nur nochmal eine kurze Zusammenfassung vom letzten Mal:
Im Grunde hab ich dieses Semester 2 größere Projekte am Laufen, von denen zumindest das 3D-Zeugs sich eher spontan zu etwas mehr entwickelt hat, als eigentlich geplant. Das ist aber auch gut so.
Die Laborkurse sind mehr zum Spaß da. Damit ich noch ein bisschen was in mein Hirn reinkriege bis zu den Semesterferien.


Was ich heute mal ansprechen will, ist die Tatsache, dass Blender derbe geil ist. 😛 
Ich hab schon vor Jahren in allen möglichen Foren gelesen, wie die Leute drauf abgehen.
Eine komplette 3D-Software gratis?! Das ist auch keins von diesen OpenSourceKlonProjekten, die versuchen, ein Ersatz für kommerzielle Software zu sein.
Blender versucht eigentlich, von allem ein bisschen zu sein. Zwar mit wechselhaftem Erfolg, aber mal ehrlich: Das ganze Paket gibt’s für lau! 
Umsonst. Gratis. Du kannst es dir jetzt sofort runterladen und direkt loslegen.
Für mich eins der besten OpenSource-Projekte überhaupt. Spielt in der gleichen Liga wie Firefox, Thunderbird und LibreOffice.


Man kann damit dreidimensionale Objekte modellieren. Entweder auf dem klassischen Weg oder auch mit dem mitgelieferten Skulptur Werkzeug. Man gibt ihnen Texturen, gibt anschließend an, wie sich die verschiedenen Arten von Oberflächen verhalten sollen (Glas? Plastik? Haut?) und kann das Ding dann entweder als Einzelbild rausrechnen oder gleich eine ganze Animation damit machen. Irgendwo ist da sogar ein Video-Schnittprogramm drin, was ich noch finden muss. Soll aber nicht besonders intuitiv zu bedienen sein.
Naja, und wenn man diesen ganzen Kram und noch mehr gemacht hat, kommt am Ende vielleicht sowas hier raus:


Das wurde übrigens vollständig mit Open Source Software gemacht. 
Sprich: GIMP, MyPaint, Alchemy und Blender.
Ein Making Of gibt’s auch. Sehr interessant, nur dieser Holländer… 😀 Ich versteh echt kein Wort von dem, was er sagt.


Meine erste Gehversuche in Blender waren zunächst nicht sonderlich erfolgreich. Das Interface war früher noch unübersichtlicher als heute. Aber mit einem riesigen Handbuch hab ich’s damals irgendwie geschafft, dieses Vieh hier für einen Open Source Ego-Shooter zu bauen.

Eine Woche Arbeitszeit


Irgendein freundlicher Kerl aus dem Forum hat’s dann nach ein paar kleinen Korrekturen mit einer Gras-Textur 😀 ins Spiel reingekriegt.



Natürlich noch ohne Laufanimationen. Das Teil konnte sich drehen und aufm Boden entlangrutschen, wie auf ner Eisbahn. Schießen ging auch schon. 😛 Die Waffe war nur irgendwie leicht abseits, statt in der Hand.
Naja. Das mit der Animation ist nicht wirklich was geworden, und so staubt dieses komische Monster bis heute irgendwo auf meiner Festplatte rum.


Ich hab damals in einem Internetcafé gearbeitet. Einer dieser Jobs, in denen man nur an der Rezeption rumsitzt, ab und zu Hallo sagt, und den Rest der Zeit überhaupt nichts, aber so richtig gar nichts zu tun hat.
Ich hatte natürlich keine Administrator-Rechte auf dem Arbeitsrechner. Installieren ging schon mal nicht. Also hab ich Blender auf einen USB Stick gepackt und kompett vom Stick gearbeitet. 😉
Wenn man alles zusammenrechnet, hab ich damals ziemlich genau eine Woche für mein erstes Modell gebraucht.


So.
Ich muss gleich los in die Kunsthalle, heute wird da mit dem Zeichenkurs… gezeichnet… Wer jetzt mit chemischen Experimenten gerechnet hat, is selber schuld. 😛


Aber vorher will ich eigentlich noch das Wichtigste loswerden!
Falls irgendjemand irgendwann mal auch nur einen Hauch von Interesse an 3D Modellierung hatte… 
Dem kann ich meinen Dropbox-Ordner nur wärmstens ans Herz legen!

Da drin sammle ich meine Notizen aus dem laufenden Blender-Kurs.


Das vermutlich nützlichste Dokument ist das Blender Cheat Sheet, das ihr direkt im Ordner findet. Dort sind die wichtigsten Shortcuts auf drei übersichtlichen A4-Seiten aufgelistet. Kann man sich schön ausdrucken und an die Wand klatschen.
Meine Notizen liegen einmal im OpenOffice-Format (damit ihr die Dinger auch selbst bearbeiten könnt) und als PDF vor (falls ihr nur lesen wollt).
Die alten Notizen hab ich in einen extra Ordner abgeschoben. Im Grunde genommen mach ich’s mir ganz einfach, indem ich die alten Notizen vom letzten Semester etwas übersichtlicher umschreibe. 
Letztes Semester hab ich nämlich immer wie ein Irrer nebenher getippt und nicht wirklich auf Verständlichkeit geachtet. Die Dinger sind auch ganz komisch sortiert. Am Anfang hatte ich noch die Vorlesungsnummer drin, am Ende nicht mehr, weil ich etwas öfter als nötig gefehlt hab und nicht mehr mitgerechnet hab. War vielleicht von vornherein ne blöde Idee. 😛


Und schaut euch auf jeden Fall die Video-Tutorials an. Die sind echt super-easy.
Zumindest so easy, wie’s bei so einem Programm eben geht. 😉


Also dann, Leute.
Bis zum nächsten Mal!

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