Alle drei zusammen

Wie versprochen, mal wieder ein neues Update!

1.) Am Dienstag waren wir mit dem Zeichenkurs im Puppenmuseum Falkenstein. Das ist unten in Rissen und wenn man mal dort ist, muss man aufpassen, dass man rechtzeitig wieder losfährt. Der Bus kommt nur einmal pro Stunde und ab 13:37 überhaupt nicht mehr!
Danach muss man entweder ein Taxi nehmen oder bis Blankenese zu Fuß latschen.

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Ein bisschen gruselig sind die Dinger schon.

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Wenn ich mich noch richtig erinnere, sagte der Vitrinentext sowas wie:
“Mit Hilfe von Puppen lernten die Mädchen spielerisch, in die Rolle der Hausfrau hineinzuwachsen.”

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Vintage-Puppengeschirr

Der Besuch des Museums war für mich weniger interessant als das Wäldchen, durch das man auf dem Weg laufen musste. Nach etwa 20 Minuten hatte ich alles im Museum gesehen und anschließend draußen, umgeben von Mama Natur, in aller Ruhe gezeichnet. Dabei ist letztenendes kein einziges Puppen-Motiv entstanden.
Im Großen und Ganzen ist das Museum mehr was für Omas.

2.) Eine Kommilitonin von mir arbeitet schon seit einem Jahr an einem surreal traumartigen StopMotion-Film und hat heute die Erlaubnis bekommen, auf dem (eigentlich unbegehbaren) Dachboden bei uns in der Hochschule zu drehen.

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Hier würde ich auch mal gerne was drehen, wenn ich ehrlich bin.

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Miniatur-Set mit Canon EOS 5D

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Test-Aufnahmen, um die Lichtverhältnisse zu prüfen

Der Film sieht bereits jetzt beeindruckend professionell aus. Besonders wenn man bedenkt, dass er von Anfang bis Ende von einer einzigen Person gemacht wurde.
Zu sehen ist er auf der Jahresausstellung des Department Design von Donnerstag, dem 12.07. bis Samstag, den 14.07. bei uns im Mediencampus Finkenau 35.

3.) Was selbstverständlich ebenfalls auf der Jahresausstellung laufen wird, ist unser Musikvideo, von dem ich jetzt mal wieder neues Material präsentieren kann

Der aktuelle Aufbau der Komposition in After Effects.

An dieser Stelle möchte ich ganz herzlich dem großartigen Sebastian Katsura für seine wertvollen Ratschläge und Hilfe beim Aufbau des Projekts danken!

Rein technisch gesehen funktioniert das Projekt jetzt umgekehrt zu allen vorherigen Entwürfen. Statt 2D-Flächen vor dem sichtbaren Bildausschnitt hin und her zu schieben, bewegen wir jetzt eine virtuelle Kamera durch einen dreidimensionalen Raum. Dadurch erzeugen wir einen echten Parallax-Scroll-Effekt. Die drei Streifen oben rechts sind drei Ebenen (rosa, orange, gelb), die in unterschiedlichen Abständen zur Kamera (pink) stehen. Der unterschiedliche Abstand in Kombination mit einem seitlichen Scroll der Kamera erzeugt einen Tiefen-Effekt, wie er z.B. in Jump’n Run Spielen zu sehen ist.

Ganz gut zu erkennen ist das bei diesem kleinen Ausschnitt hier.

Selbstverständlich werden wir den Effekt um einiges subtiler einsetzen als in diesem trashigen Test.
Es fehlt zudem noch eine Menge Material. Beispielsweise ist die mittlere Ebene noch völlig unfertig, finale Animationen müssen noch gezeichnet und eingefügt werden, und das Timing zur Musik stimmt seit dem Neuaufbau in 3D natürlich überhaupt nicht mehr. Es ist zwar nicht alles weg, aber der Preis für diese 3D-Ebenen ist, dass wir schon einiges reproduzieren müssen.
Allerdings lassen wir uns davon nicht abschrecken. Bis zur Ausstellung ist noch etwas Zeit und ein paar Nachtschichten haben noch niemandem geschadet. 😉

Bis demnächst!

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2 thoughts on “Alle drei zusammen

  1. matze says:

    Frohes Schaffen

  2. Sebo says:

    Aww, vielen Dank für die Erwähnung! Ich freue mich auf euer fertiges Projekt! : D

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