Happy Beginning, Bad Ending?

Das Gute am Sommersemester ist, dass es gegen Ende nochmal richtig Action gibt.
Heute war ein ziemlich produktiver Tag (whoa!) für mich. Ich habe sozusagen eine mögliche Endsequenz für das Animatic zuendegezeichnet. Allerdings noch nicht animiert! Und naja, wenn die Charaktere schon so simpel wie hier aussehen, sollte das auch eigentlich kein Wunder sein, dass ich endlich mal was fertig kriege. 😀

Animatic_01

An die Normalos unter euch: Wenn ich davon spreche, dass ich ein Animatic mache, dann ist das ungefähr so wie diese animierten Comicbücher! Da bewegt sich eigentlich nicht wirklich viel. Es ist mehr ne Abfolge von stehenden Szenen, bei denen ich ab und zu ein Standbild herumschiebe. Das ist alles. Mehr soll es auch erstmal nicht sein. Wichtig ist beim Animatic die Bild-Komposition (wo was ist im Bild) und das Timing (Schnitte gibt’s auf jeden Fall schon mal).
Es ist eine Zwischenstufe zwischen Storyboard und fertiger Animation. So eine Art Animations-Skizze. Ich überspringe bei diesem Projekt allerdings den Part mit dem Storyboard, und mache mich stattdessen direkt an diese Vorab-Animation. Ich hab ja schließlich mehr oder weniger alles im Kopf. Ich muss es nur noch in Bewegung versetzen.

Hier ein bisschen Pixel Art aus dem Game Projekt :

Eine Test-Szenerie

Eine Test-Szenerie

Das Gleiche im Winter

Das Gleiche im Winter

EDIT: Ich habe diese fröhlichen Zeilen da oben ungefähr vor einer Woche als Entwurf gespeichert.
Mittlerweile grenzt meine Stimmung wieder an völliges Entsetzen, weil ich zu nächster Woche insgesamt 3 Projekte präsentationsreif fertigbekommen muss.
Das ist wohl der Unterschied zwischen “Ja, das ist viel Arbeit, aber ich krieg das hin.” und “Heilige Scheiße, ich hab keine Ahnung, wie ich das alles schaffen soll!”
Komischer Schlafrhythmus und soziale Isolation tragen ihren Rest dazu bei. Echt unschön.

Was mich gerade trotzdem etwas glücklich macht, ist die Tatsache, dass ich es endlich mal geschafft habe, aus meinem kleinen, nutzlosen Netbook eine hoffentlich funktionierende, portable PixelArt-Arbeitsstation zu machen. Praktisch unterwegs pixeln. Mehr aus Zeitnot als aus anderen Gründen, wenn ich ehrlich bin. Aber bis jetzt läuft die Migration von meinem Arbeits-PC (ich nenne ihn liebevoll WarMachine) erstaunlich problemlos! Weil der kleine Bursche zu schwach ist, um Windows vernünftig laufen zu lassen, hatte ich ihn vor ner ganzen Weile schon mit Lubuntu Linux ausgestattet. Und ich hab recht schnell gemerkt, dass Photoshop einfach überhaupt nicht für einen 1,6GHz Single Core Atom Prozessor gemacht ist… Besonders nicht, wenn man das so halbgar über WINE in Linux reinzwängt.
Also hab ich endlich mal meine eigene Medizin geschluckt und das getan, was ich anderen Leuten immer rate, wenn sie mich fragen, welches Programm ich ihnen zur Grafikbearbeitung empfehle.
Ich hab GIMP installiert.
Und ich bin echt beeindruckt, was dieses Teil für lau alles kann!

GIMP öffnet problemlos meine Photoshop-Dateien und behält alle Ebenen. Sogar die Hilfslinien! :)

GIMP öffnet problemlos meine Photoshop-Dateien und behält alle Ebenen. Sogar die Hilfslinien sind noch drin! 🙂

Nach ein bisschen Rumgefrickel läuft auch mein Grafiktablett mit Drucksensitivität.

Nach etwas Rumgefrickel läuft auch mein Grafiktablett mit Drucksensitivität.

Ich hab schon früher immer wieder mal damit herumexperimentiert. Aber ich merke erst jetzt so richtig, was für ein Monster dieses Werkzeug ist. Praktisch bis ins Unendliche erweiterbar mit kostenlosen Plugins! Ich hab mir z.B. nen Batzen neuer Brushes und ein Animations-Plugin reingehauen und könnte jetzt sowohl einen auf Corel Painter machen als auch Bild-für-Bild-Animationen wie in Photoshop bauen. Und es läuft auf dem Winzling echt sauber. Für meine Ziele im Moment perfekt geeignet!

Kurz gesagt, ich bin ziemlich begeistert/beeindruckt/froh, dass ich mich endlich mal wirklich mit GIMP beschäftigt hab. Jetzt weiß ich auch wirklich endlich mal, wovon ich spreche!
Und nachdem ich über etwas geschrieben hab, was mir Spaß gemacht hat, fühl ich mich irgendwie gleich besser. Wow.
Naja, dann geht’s mal weiter hier mit den 9824812 Projekten.

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