Category Archives: Musikvideo SS2012

Tequila and the Sunrise Gang – Homecoming

Auch wenn ich jetzt Gefahr laufe, von der GEMA derbe eins auf die Finger zu kriegen…
Hier ist das fertige Musikvideo, an dem wir insgesamt 3 Semester gesessen haben. Auf der Webseite der Band ist es auch schon draufgewesen.
Bitte in HD direkt auf der Vimeo-Seite anschauen!


Mit freundlicher Genehmigung der Bandmitglieder.
Allerdings leider noch ohne schriftliche Bestätigung ihrer Rechtsabteilung. 😀

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Präse

So präsentiert man heute!

Beziehungsweise vor zwei Wochen.

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ProRes sei dank

Oh yeah!

Olli hat uns eben einen Tipp gegeben. Wir sollten das Ganze testhalber mal als Apple ProRes rausrechnen.
Und es hat alles funktioniert.
Es läuft flüssig in FullHD und sieht geil aus!
Die Tequilas können kommen!

EDIT: Präse war geil!
Morgen mehr.
Jetzt schlafen.

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Qualvolles Rendern

Wir rendern.
Zumindest teilweise.
Da unser Rechner nicht mächtig genug ist, um mit dem gesamten Video klarzukommen, müssen wir schichtenweise rendern.
Jede einzelne Schicht (von denen es mittlerweile 7 gibt), ist 34,80GB groß.
7 x 34,80GB = echt beschissen viel, was dazu führt, dass auf den Rechnern Speicherplatzmangel droht. Und das Kopieren einer Datei von einer unserer externen USB2.0-Platten auf einen der USB2.0-MacPros bis zu einer Dreiviertelstunde dauert. (Wir haben noch kein vollständig funktionierendes Netzwerk zwischen den Rechnern, daher schieben wir Dateien auf unseren eigenen externen Datenträgern hin und her)
Wir waren genötigt, die “Mittelgrund”-Ebene in drei Zeitabschnitte aufzuteilen, weil selbst das für den Rechner zu viel war. Unser Video ist ziemlich genau 3 Minuten lang, jeder Abschnitt entspricht demnach jeweils einer Minute.
Die erste Minute des Mittelgrunds ist eben gerade fertig geworden, nach 3 1/2 Stunden rendern.

Um auf den Stand zu kommen, dass wir alle Ebenen in einer einzigen großen Videodatei haben, brauchen wir also noch schätzungsweise 7 Stunden.
Anschließend rendern wir über das komplett zusammengesteckte Videomaterial einen Film Grain drauf.
Und am Ende nochmal die Titelschrift und die Credits. (ohne Grain)

EDIT (Rendertagebuch)

1:00 Uhr – Von 20:00 bis 21:00 erwarten wir die Band. Wir rendern den letzten Teil des Mittelgrunds, um anschließend eine komplette Fassung mit allen Ebenen rauszurechnen, um da drauf anschließend den Film Grain zu legen.
Meine Augen weigern sich, weiter auf einen 60Hz-Bildschirm zu starren. Fühlen sich ein bisschen so an, als ob sie lose in den Höhlen sitzen.

3 :13 Uhr – Wir bekommen langsam aber sicher ein ernsthaftes Problem. Die Kiste packt es nicht, die ganzen Ebenen zu einem einzigen Stück zusammenzuschweißen.

Das Arbeitsvolumen ist voll.

Wir haben alles gelöscht, was auf dieser Platte zu löschen war. Das Arbeitsvolumen kann nicht leerer sein. Der Rendervorgang hängt sich in der Mitte auf. Dazu muss gesagt werden, dass es sich bei unserem MacPro nur um einen Dual Core handelt. Der einzige Rechner im Raum mit einem Quad Core hat keinen Platz mehr auf der Festplatte, um unsere sieben Ebenen a 36Gigabyte beherbergen zu können.
Wir sind gerade dabei, die Schichten zu backuppen, da wir uns vorhin gezwungen sahen, den Rendervorgang (mitsamt dem kompletten Rechner) durch gedrückthalten des Knopfs zu killen. Das hat ihm nicht wirklich gefallen (er hat seltsame Geräusche von sich gegeben beim nächsten Neustart) und bevor wir nicht mehr auf unsere Dateien zugreifen können, weil der Rechner nicht mehr hochfährt, sichern wir die lieber nochmal

4:29 Uhr – Wir haben eventuell ne Lösung für unser Problem. Den Bereich für den virtuellen Arbeitsspeicher vergrößern. Von 20GB auf 75GB. Mal sehen, ob das hilft.

5:26 Uhr – Ich bete dafür, dass der sich nicht mehr aufhängt oder mit ner Fehlermeldung abbricht und endlich dieses verfickte unkomprimierte Komplett-Ding raushaut. Ich bin wirklich platt und meine Augen brennen, als ob ich sie mit Batteriesäure eingecremt hätte.

5:43 Uhr – Das vollständige Bildmaterial ist rausgerendert.
Kennt ihr das? Dass wenn man sich etwas zu lange wünscht, man’s sich ab nem bestimmten Zeitpunkt sozusagen “überwünscht” hat, und sich gar nicht mehr darüber freuen kann, wenn man es schließlich hat?
Um diese Uhrzeit neige ich dezent dazu, zumindest vorübergehend auf den Film Grain zu scheißen und eine fertige Version rauszurendern, um einfach mal was in den Händen zu halten nach all diesen Stunden des Rumprobierens. Da das finale Ding jetzt startklar ist, render ich den Titel und die Credits einfach direkt da drauf, ohne den Grain noch dazwischenzuquetschen. Eine Version mit Grain kommt auf jeden Fall im Laufe des Tages noch.
Aber nicht jetzt. Jetzt fertige unkomprimierte Mega-Datei raus, in Handbrake kleiner komprimieren, abspielen, absegnen, schlafen gehen.

6:24 Uhr – Das Bild ruckelt im Player. Ich weiß nicht, ob es an Handbrake liegt oder an irgendeiner von den Roh-Dateien. Es sind mittlerweile so viele, dass der Fehler eigentlich überall drin sein könnte. Ich rendere noch einmal in einer etwas niedrigeren Qualität.

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Zielgerade

Beachtet bitte unter keinen Umständen die psychedelische Projektion an der Wand.

Wie ihr sicherlich gemerkt habt, haben wir immer noch nicht gerendert!

Das macht an sich nichts, außer mehr Druck für uns zu erzeugen.
Am 20. muss die fertige Version auf alle Fälle präsentiert werden!

Woran zur Zeit gearbeitet wird, sind kleine Details und Fehlerkorrekturen.

  • Flugbahnen der Bienen korrigieren
  • Ameisen, die die Welt bevölkern einfügen
  • animierte Gräser einfügen
  • Stalaktiten einfügen, die aus der Höhle eine Tropfsteinhöhle machen
  • neue hochaufgelöste Regenanimation einbauen

Der Anfang des Videos sollte für eine bessere Einleitung verlängert werden. Und die Credits müssen neu eingebaut werden.
Danach wird noch ein paar Mal schichtenweise in mehreren Durchgängen gerendert, und fertig ist der Braten.

RENDER-PASSES unkomprimiert/Animation Codec mit Transparenz (RGB+Alphakanal)

  1. Hintergrund (alle Ebenen bis zum Mittelgrund)
  2. Mittelgrund (ohne die Spinne, dafür mit allen Objekten, die hinter der Biene liegen, Hintergrund-Regen)
  3. Spinne (wegen zuvielen animierten Elementen)
  4. Biene (wegen neu hinzugefügten animierten Elementen)
  5. Vordergrund (Einstürzende Steine + alles, was die Biene verdecken soll, Vordergrund-Regen)
  6. Vignette + Schwarzblende + Credits
  7. Alles zusammenfügen in eine einzige unkomprimierte Monster-Datei. Dieser Vorgang sollte ca 30-40 Minuten dauern

FINISHING RENDEREI

  1. Unkomprimiertes Monsterteil in After Effects reinhauen
  2. Film-Grain drüber, Export als MotionJPEG oder vielleicht wieder unkomprimiert
  3. Evtl. in Handbrake komprimieren: kleiner, abspielbar

Es gibt ein kleines bisschen neues Material zu sehen. Zu sehen ist das aber auch wirklich nur, wenn man genau hinguckt.

Man beachte die neuen, animierten Beine und Fühler der Biene.

 

Trickfilmfestival

Wir planen jetzt so ganz nebenbei, unser Projekt beim Internationalen Trickfilmfestival in Stuttgart einzureichen! Und der Einsendeschluss ist der 1. Dezember.

Bis dahin muss noch ne Video-DVD (PAL) inkl. Cover gebrannt und ein Booklet gedruckt werden.
Es ist noch nicht vorbei!

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Adrenalin und Deadlines

Ich hatte vorhin mal wieder einen sinnlosen Schock-Moment in diesem übertrieben in sich selbst verschachtelten, mittlerweile labyrinthartig komplexen Projekt. Ich habe gelernt, dass man lieber drei Stunden nach dem Fehler suchen sollte, statt eine komplette Animation neu zu bauen, für die man Tage gebraucht hat. Darum fühle ich mich jetzt sehr kluk.

Schauen wir uns mal dieses Beispiel an. Die Biene fliegt leicht versetzt, was daran liegt, dass sie kein Objekt im Raum ist, sondern einfach nur eine, auf die virtuelle Kameralinse “geklebte”, platte 2D-Fläche. Und somit völlig von der Kamerabewegung abhängig ist.

Sobald man also irgendeine kleine (große) Einstellung an der Kamera verändert, ändert sich ALLES!
Von Anfang bis Ende komplett. Oft lange Zeit unbemerkt.

Das ist richtig.

Das war falsch.

Außerdem fette Neuigkeiten: Wir haben einen Termin mit der Band!

Am 20. November um 20:20 präsentieren wir den Jungs von Tequila and the Sunrise Gang unser/ihr fertiges Musikvideo.
Dafür haben wir sie extra zu uns ins Trickfilmlabor bestellt, um denen mal zu zeigen, wie so ein Trickfilm gemacht wird.
Wir statten den Raum mit ein paar Leuchttischen und Original-Skizzen aus, schmeißen den Beamer an und entweder

  1. feiern wir den Film derbe mit ihnen zusammen
  2. gehen wir in vernichtender Kritik unter
    und sterben einen qualvollen Tod
  3. irgendwas dazwischen

Wahrscheinlich eher was dazwischen.

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Blargh

Wo bleibt das Musikvideo?

Okay.
Kleines Update betreffend alles.

Wir konnten gestern noch nicht rendern, weil der Render-Rechner von jemandem besetzt war, der es “unglaublich eilig” hatte (aka sich unglaublich wichtig fühlte), also wird das Rendern jetzt auf den 11.10.2012 verlegt. Aber eigentlich ist das gar nicht der Hauptgrund. Wir sind namlich immer noch nicht fertig.

Dafür sieht unsere ToDo-Liste mittlerweile überschaubar aus:

  • Bienenaugen blinzeln; wirkt dadurch sofort lebendiger
  • Mini-Ameisen, die in der Welt rumlaufen
  • letzte Pflanzen-Details einfügen; animiert ist der Shit schon, jetzt ist nur noch Copypaste angesagt
  • Abspann

Find ich gut.

Zu etwas anderem

Ich hab die letzten zwei Monate mit Rumreisen, Studium organisieren und Nichtstun verbracht.
Hauptsächlich mit Nichtstun.

Da Nichtstun und Rumreisen nicht das Thema dieses Blogs ist, lasse ich diese beiden Dinge unauffällig weg.

Bezüglich Uni wird dieses Semester zu einer ziemlich artsy-mäßigen Angelegenheit.
Zeichnen, Malerei, Scherenschnitt (?) und ein Vorbereitungskurs für ein Auslandssemester.

Wenn alles klappt, schreib ich nächstes Semester aus dem Ausland, hoho!

Und im Moment gibt es auch gar nicht viel mehr Neues, so leid es mir tut!

Beim nächsten Mal gibt es was zu sehen! Versprochen!

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Irgendwann ist auch mal Schluss

Unsere finale Deadline fürs Musikvideo ist jetzt der 28. Oktober.
D.h. an diesem Tag wird das Ding fertig gerendert. Egal, ob da noch was von der Liste fehlt oder nicht.

Ein neues Semester beginnt, und es wird Zeit, sich neuen Dingen zu widmen. Besonders gegen Ende dieses Projekts, also die Zeit, in der die ganzen Kleinigkeiten noch fertig werden mussten, und keine großen, sichtbaren Veränderungen mehr entstanden, ist unsere Motivation leider immer weiter gesunken. Und weil wir der Meinung sind, dass das Projekt seit einer ganzen Weile praktisch fertig ist, wird Ende nächsten Monats ein Schlussstrich gezogen.

Wenn man tagein, tagaus mehr oder weniger das Gleiche sieht und sich die Arbeit an den vielen Kleinigkeiten in die Länge zieht, fängt es langsam an, nicht mehr so viel Spaß zu machen wie am Anfang. Man könnte sicherlich noch Wochen oder Monate damit verbringen, alle möglichen Details einzubauen und zu animieren. Aber die Luft ist bei uns leider ziemlich raus.
Perfektion heißt Stillstand. Und es ist Zeit, etwas Neues zu beginnen.

Ende Oktober ist es soweit!

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Ernüchternd

Okay.

Eine Woche später Status-Update.

Wir haben uns schon mit der Band getroffen. Aber wir haben das Musikvideo nicht präsentiert, weil es
1. keine Gelegenheit in der Markthalle gab, es auf großer Leinwand zu zeigen, und
2. wir noch nicht fertig sind

Ja, es hört sich unglaublich an. Wie kann das sein, dass das noch so ewig lange dauert?
Meine Hälfte der Notizen sieht  im Moment jedenfalls folgendermaßen aus.

oooooooooooooooooooooooooooooooooo
Perfektionierungs-Arbeiten bis Ende August: *haha…
°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°
– Höhlen Eingangs-Kante links oben retuschieren!
– Bienen-Komposition nach links verlängern, um die Platzhalter-Kaschier-Biene am Anfang loszuwerden
– Regen Position überprüfen (eine dünne leere Spalte auf der linken Seite des Bildschirms)
— Regen ist sehr pixelig! 300dpi? 00
– Steine in Höhle unscharfe Kanten bitte.
Vielleicht doch eine ganz ganz leichte Unschärfe im Vordergrund. Damit die Schnittkanten nicht so sehr ins Auge springen
– Mini-Ameisen in der ganzen Welt verteilt UND ANIMIERT!
— Extra-Storyboard wie bei den Philosophen bitte
— Wasserspritzer für Bade-Ameise, (sieht aus wie Selbstmord, bitte mehr Emotion) z.B. Kopf ausm Wasser auftauchen lassen

– mehr Frames bei Libellen-Spin (geht zu schnell und zu unflüssig)

KRÖTE ANIMIEREN!

— 1. Ist noch ganz schön steif im Vergleich zu den anderen Sachen. Atem-Animation!
— 2. Pfoten und Augen blinzeln (asynchron)
– – 3. Libelle Fress-Sequenz (naja)

SPINNE

— 1. Walkcycle überprüfen
– – 2. Spinnennetze animieren (naja)
– Spinne Animationsphasen (Bremsen, zum Sprung ansetzen, Sprung, Landung)
— DAS WIRD EIN VERFICKTER AKT! ALSO BITTE FRÜH GENUG ANFANGEN!

— Steinschlag ersetzen durch Spinnennetz
— deutlicher machen, dass Biene zuerst keine Ahnung hat, dass sie verfolgt wird. Deutlicher machen, dass die Biene bemerkt, dass sie verfolgt wird.

ENDE:

– Biene muss woanders sitzen
– Credits Variationen (komplett Handschrift -> Dimi Version, Andrea Version, sauber cleane Gill-Version) LANGSAMER SCROLLEN

– – – // Ab hier geht’s ums Rausrechnen des fertigen Videos. Keine Animation mehr, sondern nur noch Export.

RENDER-PASSES unkomprimiert/Animation Codec mit Transparenz (RGB+Alphakanal)

1. Hintergrund (alle Ebenen bis zum Mittelgrund+Biene)
2. Mittelgrund (alle Objekte ohne die Spinne + Objekte, die die Biene verdecken sollen)
3. Spinne (wegen zuvielen Unterkompositionen
4. evtl. Biene
5. Vordergrund (+ Biene?) + Steine einstürz + alles, was die Biene verdecken soll + Vignette + Credits + Schwarzblende
6. Alles zusammenfügen in ein einziges Monster-Dings. Finaler Render dauert ca 30-40 Minuten als unkomprimiert/Animation

FINISHING RENDEREI
1. Unkomprimiertes Monsterteil in After Effects reinhauen
2. Grain drüber, MotionJPEG oder vielleicht wieder unkomprimierter Export
3. Evtl. Handbrake: kleiner, abspielbar

Auch wenn das jetzt nur für die Hälfte von euch verständlich ist.
Im Grunde heißt das nix anderes als: Kleinvieh macht auch Mist.

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Puppet Tool?

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Welch Teufelswerk ist dies?!