Category Archives: Sonstiges

Astronaut-Game Progress 2

Not much text this week. Just showing off the recent animations for the game.
They’re not completely finished as of yet, but I’m trying to get as many into the game as early as possible and add the details later.

More info concerning the insanity effects is coming soon.

Back from Cryosleep

Hello and welcome back to this place, where I post things about things that I make!
Sorry I kept you waiting.

One Thing a Month

Me and my friend have this project together, we call One Thing a Month. So if you want to know, what I’ve been up to for the last couple of months, you should totally check it out! Continue reading

Lost in Translation

Ich will an dieser Stelle eine kleine Anpassung an der Blog-Sprache vornehmen. Da es jetzt mittlerweile auch einige englischsprachige Leser gibt, macht es nur Sinn, vorerst zumindest für die Dauer dieses Auslandssemesters auf englisch zu schreiben.
Also langer Rede kurzer Sinn:

Welcome to the blog! I hope, the structure of my sentences works out good enough for you guys to understand, what I’m going to be blathering about for the next five months. I’ll be visiting Denmark for the winter semester (I heard, that’s supposed to be the best time to visit nordic countries) to study Game Design at Danmarks Designskole in Copenhagen. Since I will be talking english pretty much all the time, it only makes sense for me to start writing in english as well, right?

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Old Stuff, Musique & København

Alte Kulturen

Letzte Woche war ich im Völkerkundemuseum Hamburg, um ein bisschen zu zeichnen.
Das hatte ich schon seit Ewigkeiten vor. Da sich das Völkerkundemuseum in der Nähe meiner alten Grundschule befindet, war ich bereits als Kind fasziniert von den ganzen wunderschönen Exponaten aus allen möglichen Kulturen der Welt.
Sehr viel Kunsthandwerk. Ich mein, zieht euch mal diese Bilder rein:

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Animation Jam Hamburg

Oh Mann! Ja, fast hätte ich’s vergessen! Das muss hier noch kurz rein!
Es gab am gleichen Tag noch den Animation Jam. Eine kleine Messe für die Animations-Branche im Hamburger Raum. Dort hab ich einfach mal nen ganzen Batzen Visitenkarten mitgehen lassen und bin dann geflohen.
CONNECTIONSAlso falls ihr Connections zur Animations-Branche braucht: Bitteschön!

Skandaløs Festival

Dieses Wochenende war ich auf dem kleinen, aber feinen Skandaløs-Festival in Neukirchen an der Grenze zu Dänemark. Schon seit Ewigkeiten bin ich nicht mehr auf einem Festival gewesen. Hat gutgetan, mal ne Weile unter Menschen zu sein, die einfach nur ne schöne Zeit verbringen wollten. So wie man selbst auch.

Dazu gekommen bin ich eigentlich nur, weil ich und Andrea spontan unser Musikvideo eingereicht haben und dadurch plötzlich auf der Gästeliste standen. Das war schon ziemlich nice.
Leider war das Wetter da oben im Norden ziemlich typisch. Nach einem Tag Sonne, wechselte es sich mit krassem Platzregen ab. Dicke, kalte Tropfen und Sturm. Aber ein wahrer Russe erkältet sich nicht bei so ner Kinderkacke.

Das Lineup war sehr vielseitig. Von allem irgendwie ein bisschen. Indie, Ska, Hip-Hop, sogar Dubstep war vertreten. Viele Bands mit einem “nordischen Bezug”. Skandinavien und Deutschland. Das war so ein bisschen das Motto des Festivals.

A propos Skandinavien! Welch passende Überleitung!

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Kopenhagen

Es wird langsam spannend.
Ende diesen Monats beginnt mein Auslandssemester.

Nach einem Gespräch mit einer Kommilitonin, die bereits ein Auslandssemester gemacht hab, freue ich mich jetzt noch mehr darauf! Ich hatte mir zwischendurch immer mal wieder Gedanken gemacht, warum ich das eigentlich so dringend machen wollte und was es überhaupt für mich bedeutet, jetzt einfach mal woanders hinzugehen.

Und besonders in diesem Gespräch ist mir einiges klargeworden. Es geht gar nicht so sehr darum, die Umgebung zu verändern! Es ist viel mehr eine Reise, um zu sich selbst zu finden. Das hört sich jetzt zunächst natürlich fürchterlich kitschig an. Aber höret mich an, meine Jünger.
Da draußen bleibt mir gar nichts anderes übrig, als sich komplett auf mich selbst zu verlassen. Ich rechne damit, dass ich relativ wenig Hilfe von außerhalb bekommen werde. Und somit die ganze Zeit gezwungen sein werde, mir selbst zu behelfen. Hoffentlich viel reflektieren. Und vielleicht am Ende sogar die ein oder andere Kleinigkeit über mich lernen.

Und darum geht es in Wahrheit bei diesem Auslandsaufenthalt.
Mich am Ende hoffentlich weiterzuentwickeln und vielleicht sogar als besserer Dimi aus dem Chaos emporzusteigen.
Oder bei dem Versuch kläglich scheitern…
50/50-Chance, würde ich sagen.

Diese Woche Donnerstag ist ne kleine Abschiedsparty im Armgarten angedacht. Mit Grillfleisch und Bier und Schnack. Durch den Hintereingang kommt man zum Garten.
Wer Bock hat, möge so ab 18 Uhr oder so vorbeikommen und seine Grill-Leckereien mitbringen.

Ansonsten kommen jetzt auf jeden Fall deutlich mehr Updates hier in den Blog!
Es wird nämlich viel zu erzählen geben von drüben!
Ich freu mich jetzt schon drauf!

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Nochmal willkommen

An alle, die jetzt in diesem Moment auf der Ausstellung rumlaufen:

Viel Spaß und schaut auf jeden Fall unten beim Trickfilm und im Sound Design Raum vorbei!
Und kommt am Besten einfach nochmal wieder! Bis übermorgen läuft hier alles noch weiter. Denn an einem Tag kann man unmöglich alles sehen, was es hier bei uns zu sehen gibt!

Ihr findet mich ab Mitternacht an der Outdoor Bar im Innenhof, wenn man aus dem Trickfilm-Bereich im Untergeschoss rauskommt. Dort könnt ihr bei mir alkoholische Getränke bestellen.
Ich werde lange darüber nachdenken, ob ich sie euch auch wirklich gebe.

 

Falls ihr über das Soundscape hergekommen seid:
Ich mach in den Ferien noch mehr Sound-Kram! Stay tuned!

Falls ihr über den kleinen Animations-Teaser hergekommen seid:
Dieses Projekt wird voraussichtlich im August abgeschlossen und basiert auf meinen eigenen gescannten Scherenschnitt-Cutouts aus echtem Papier. Der Sound ist im Moment absolut kladde. Also könnte es sein, dass es sich ganz anders anhört in der finalen Version.

 

Und ganz allgemein einfach mal willkommen, willkommen.
Hat bei euch ja auch lang genug gedauert. 😛

 

GIMP ist ein Miststück

Sorry, aber das musste mal raus.

Wenn man sich mal wirklich eine Weile mit GIMP beschäftigt, und das Programm anschließend mit der kommerziellen Konkurrenz vergleicht, fallen einem doch einige Ungereimtheiten und unnötige Fummelarbeit auf, die vom Ding her überhaupt nicht sein müssten.

Nehmen wir mal als Beispiel die Datei von meinem Spectral Wombat™ unter die Lupe. Wie ich bereits zuvor erwähnt habe, hab ich den Brocken vollständig in GIMP gemacht. Nicht ohne ein wenig dabei zu leiden, wohlgemerkt.
Folgt mir also nun dabei, wie ich die rosarote Brille abnehme, über GIMPs nervige Kleinigkeiten meckere und eure wertvolle Lebenszeit damit verschwende.

Los geht’s.

GIMP_PSD_Export

Zunächst einmal eine sehr nützliche Funktion von GIMP: Photoshop-Export!
GIMP exportiert aus dem hauseigenen XCF- in Photoshops PSD-Format. Bei dem Vorgang gehen allerdings leider die Ebenengruppen flöten. Also vor dem Abspeichern erstmal alle Ebenengruppen auflösen!!
Öffnen kann GIMP die PSD-Dateien übrigens auch! Dabei erhält es seltsamerweise sogar die Ebenengruppen aus Photoshop. Nur einige spezielle Ebenen-Effekte gehen beim Transfer verloren.

GIMP_nur_eine_Ebene

Große Nervensäge #1: Man kann nur eine Ebene zur Zeit ausgewählt haben.
Das schränkt so Typen wie mich, die am Liebsten so nicht-destruktiv wie möglich arbeiten (sprich mit 3861975263 Ebenen zur Zeit) extrem ein! Und sorgt für viel unnötiges Rumgeklicke und Rumgeschiebe.

GIMP_Ebenengröße_beim_Erstellen

Nervensäge #2: Ich muss, bevor ich eine neue Ebene erstelle, sozusagen bereits im Voraus wissen, wie groß die Fläche sein soll, auf der ich arbeiten will…

GIMP_Ebenengröße_nicht_drüber_hinaus

… An sich kein großes Problem, denkt man sich. Leg doch die Ebene sicherheitshalber etwas größer an und die Welt ist wieder in Ordnung.
Das Problem dabei: Ich arbeite ja wie gesagt mit 3861975263 Ebenen. Wenn jede von diesen Ebenen ne fette Riesen-Auflösung hat, wird GIMP relativ schnell ziemlich langsam. Und ein Großteil dieser fetten Riesen-Auflösung würde überhaupt nicht genutzt werden, weil da noch nichts drin ist…

GIMP_Ebenengröße_erweitern

… Es gibt eine Funktion, mit der man die Ebenengröße nachträglich wieder auf “Optimalgröße” zuschneiden kann…
ABER WAS SOLL DENN DER SCHEISS ÜBERHAUPT?! Kann GIMP die Ebenengröße nicht irgendwie einfach dynamisch im Hintergrund anpassen, so wie es jedes andere Programm auch tut?! Photoshop macht das, Painter macht das, Hergott nochmal, sogar Paint.net und Pinta machen das. Warum sollte die Ebenengröße überhaupt von Bedeutung für mich sein? Warum soll ich mir darüber Gedanken machen? Dafür hab ich doch das Programm!!

GIMP_Gruppen_gay

Nervensäge #3: Da wir ja bereits vorher gemerkt haben, dass GIMP nur eine Ebene zur Zeit ausgewählt haben kann (man kann nicht z.B. Shift gedrückt halten, um mehrere Ebenen gleichzeitig zu wählen), gibt es auch keine einfache Möglichkeit, um mehrere Ebenen gleichzeitig zu manipulieren. Oder auch einfach nur um Ebenen zu gruppieren (wie z.B. in Photoshop mit dem simplen Shortcut Strg+G, nachdem man mehrere Ebenen ausgewählt hat).
Man kann zwar seit der neuen Version 2.8 von GIMP erstmals wirklich Ebenengruppen erstellen (oh, wow). Aber dabei wird einfach ein Ordner im Ebenen-Panel angelegt und man muss die gewünschten Ebenen einzeln in diesen Ordner reinziehen.
Erst dann kann man die komplette Gruppe mit mehreren Ebenen darin verschieben, skalieren, drehen, wasauchimmer.
So viel Fummelarbeit für so eine scheinbar simple Aufgabe.

PS_MehrereGruppenMarkieren

Hier nochmal ein Vergleich mit Photoshop.
Ich kann mehrere Ebenen auswählen, soviel ich will und sie gemeinsam transformieren, ohne dass ich sie deswegen gleich in einer Gruppe zusammenstecken muss.

PS_Gruppieren+Ebenengruppen

Vielleicht ist meine Kritik ungerecht, weil ich etwas von einem kostenlosen Programm erwarte, was ein kommerzielles Programm im Schlaf macht.
Andererseits sind diese nervigen Kleinigkeiten in den anderen, ebenfalls kostenlosen Programmen (Paint.net, Pinta, MyPaint etc.) so nicht vorhanden!! Es muss sich also wirklich um ein GIMP-eigenes Problem handeln.

Jetzt fragt ihr mich sicher “Aber Dimi, warum regst du dich denn so auf? Benutz doch weiter dein Photoshop, und verschon uns mit deinen First World Problems!”

Nunja. Dafür gibt es tatsächlich mehrere Gründe.
1.) Wenn ich jemandem GIMP empfehle, will ich das nicht mehr tun, ohne es vorher mal in der Hand gehabt zu haben und im Notfall auch selbst helfen zu können. Weil ich ja sozusagen irgendwo ein bisschen die Verantwortung für meine “Dienstleistung” trage.
2.) Ein sehr sehr idealistischer Teil meines Gehirns wünscht sich, dass GIMP eines Tages so gut ist, wie Photoshop. Damit ich vielleicht vollständig darauf umsteigen kann.
und 3.) …

Ich mach mit beim InnoGames Game Jam 2013!

Der Game Jam findet wie jedes Jahr in den Büros von InnoGames hier in Hamburg statt. Dort werde ich als Teil meines derzeitigen Game Design Teams (wir wurden alle zusammen angenommen ;)) ein kleines Computerspiel innerhalb von 48 Stunden entwickeln! Vom 21. bis 23. Juni werde ich also unter nem Schreibtisch schlafen und mich mit ner multiplen Überdosis Koffein berauschen, um ein Spiel fertigzukriegen! Oh yeah!
Eine der Bedingungen dabei ist, dass wir ausschließlich kostenlose Software benutzen dürfen! Deswegen arbeite ich mich zur Zeit auch in GIMP rein. So bin ich hoffentlich einigermaßen vorbereitet, um das Meiste aus der kurzen Zeit rauszuholen, die mir dort gegeben wird!
Schlimmstenfalls machen wir ein Remake von E.T. für Atari 2600… Oder sowas in der Art.

Ich freu mich jedenfalls schon sehr darauf!

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Drawing Challenge – Ich als Superheld

Ich bin der Schrecken, der die Nacht durchstreift. Ich bin dein Vater. Und ich... bin Spectral Wombat! Unscheinbarer Design-Student bei Tag, aufregend designter Superheld bei Nacht! Immer auf der Jagd nach übernatürlichen Wesen MIT DEN BLOSSEN HÄNDEN! Ausgerüstet mit den krassesten Plasma-Pranken jenseits der westlichen Hemisphäre, ist  der Spectral Wombat immer bereit, um unschuldige Menschen vor verfickt bösartigen  Monstern zu beschützen. Habt ihr Babyfaces irgendwelche Geister in eurem Baumhaus? Der Spectral Wombat  wrestlet diese fiesen Wichser zu tode! DOUBLE!! DEAD!!! Who's your DOUBLE DAD, ihr kleinen Schisser? Spectral Wombat ist es. Und jetzt bedankt euch beim bärtigen Mann, Kinder! Wombat out!

“Ich bin der Schrecken, der die Nacht durchstreift.

Ich bin dein Vater.

Und ich… bin SPECTRAL WOMBAT!
Unscheinbarer Design-Student bei Tag, aufregend designter Superheld bei Nacht!
Immer auf der Jagd nach übernatürlichen Wesen MIT DEN BLOSSEN HÄNDEN!
Ausgerüstet mit den krassesten Plasma-Pranken jenseits der westlichen Hemisphäre, ist
der Spectral Wombat immer bereit, um unschuldige Menschen vor verfickt bösartigen
Monstern zu beschützen.
Habt ihr Babyfaces irgendwelche Geister in eurem Baumhaus? Der Spectral Wombat
wrestlet diese fiesen Wichser zu tode!
DOUBLE!! DEAD!!!
Who’s your DOUBLE DAD, ihr kleinen Schisser?
Spectral Wombat ist es.
Und jetzt bedankt euch beim bärtigen Mann, Kinder!

Wombat out!

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Ich musste mal kurz was Neues ausprobieren, bevor ich hier durchdrehe.
Ich bin bei Facebook einer Gruppe beigetreten, in der ein paar Illu-Studenten in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen zu einem bestimmten Thema etwas malen. Und das Thema im Moment ist wie man unschwer erkennen kann, sich selbst als Superheld darzustellen!
Mein Alter Ego wäre dabei nicht wirklich ein strahlender Held, sondern eher so ne Art dauerfluchender, frustrierter, passiv-aggressiver Antiheld, der sich durch eine völlig verzerrte Weltsicht selbst für den Größten hält, aber in Wahrheit mehr Unheil stiftet als hilfreich zu sein. Eigentlich ist er so ne Art Wrestling-Ghostbuster, weil er die Viecher mit seinen bloßen Händen jagt. (Was an sich schon absurd ist, wenn man so darüber nachdenkt.) In einem ziemlich unschmeichelhaften, wahrscheinlich selbstgemachten Kostüm. Getrieben von einem gnadenlosen, irrationalen Hass auf Geister und alle möglichen anderen übernatürlichen Wesen.
Aber wer sagt denn, dass die überhaupt existieren?! 😀

SuperDimi_ComicStrip

Hat auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht! War allerdings zwischendurch auch etwas nervig, weil ich diesmal wirklich alles vollständig in GIMP gemacht hab! 😀 Ne Extra-Challenge für mich selbst sozusagen. Und ich muss leider zugeben, dass ich ohne Photoshop-Shortcuts ein bisschen aufgeschmissen bin. Aber hoffentlich hab ich etwas was dabei gelernt.

Wir werden sehen…

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Festival der Reduktion

Liebes Internet,

heute habe ich beschlossen, mal wieder in mein digitales, für alle einsehbares Tagebuch zu schreiben. Ich weiß, dass das letzte Mal schon wieder einen Monat her ist. Aber sei mir bitte nicht böse, wenn ich sage, dass ich eine Weile wirklich keinen besonderen Drang verspürt habe, mich auszudrücken. Ich habe sogar weniger kluggeschissen als sonst. Und das ist mal wirklich etwas, was einem zu denken geben sollte. Vielleicht war ich ja ne zeitlang krank oder so. Wie auch immer, es geht mir mittlerweile besser. Danke der Nachfrage, Internet.

Kommen wir mal zum Wichtigen. Ich habe seit dem letzten Mal so einiges runterreduziert und Ballast abgeworfen. Das bedeutet nicht unbedingt, dass ich großartig produktiver gewesen bin als sonst. 😀 Abgenommen hab ich auch nicht. Aber dafür hab ich jetzt weniger Gerümpel im Hinterkopf, um das ich mir Sorgen machen könnte. Zumindest fühlt es sich gerade danach an.

Zunächst einmal musste ich leider Motion Design aus diesem Semester streichen. Auch wenn ich mir wirklich sehr gewünscht hätte, dass es auf der kommenden Jahresausstellung etwas von mir zu sehen gegeben hätte, habe ich doch mittlerweile schon alle für den Bachelor benötigten Design-Scheine abgedeckt. Wodurch dieser Motion Design Schein eigentlich überflüssiger Luxus für mich gewesen wäre. Und das Projekt würde mir voraussichtlich mehr Zeit rauben, als ich in diesem Restsemester noch zu vergeben hätte. Leider leider.

Stattdessen habe ich ein anderes Projekt in der Pipeline, das vermutlich nicht viel weniger zeitaufwendig wird. Aber ich hab’s halt nicht so mit Logik und Zeitmanagement und so. Lass mich in Ruhe, Internet.
Naja. Jedenfalls wird dieses Teil (soweit es im Moment absehbar ist) das erste Game Design Projekt für mich, welches tatsächlich in einem spielbaren Prototypen endet! Es wird ein kleines Rundenstrategiespiel im Stil von Fire Emblem. Die Grafik soll Pixel Art werden, worin ich ja eigentlich überhaupt keine Erfahrung habe. Allerdings hab ich ja wohl genug Eindrücke beim Super Nintendo spielen sammeln können. Meine Mama wäre stolz auf mich, wenn sie wüsste, dass all die verplemperten Stunden meiner wertvollen Jugend und die nicht gemachten Hausaufgaben am Ende doch noch für etwas gut sind. Oh ja.
Wie auch immer. Ziemlich cool, und ich hoffe sehr, dass wir in 2 Monaten präsentationsreif sind!

Mein erstes Sprite!

Das Trickfilmfestival in Stuttgart war extrem interessant, intensiv und lehrreich für mich. Diese teilweise ziemlich depressiven Experimentalfilme haben mich etwa zur Mitte der Woche hin echt runtergezogen. Okay, die Tatsache, dass ich zur Mitte der Woche hin so gut wie pleite war, hat bestimmt auch noch ihren Teil dazu beigetragen. Aber das ist gerade nicht so wichtig. Hier ein paar Fotos, um dich abzulenken.

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Stuttgart hat diese sogenannte “Stadtbahn”, die irgendwie Straßenbahn und U-Bahn zugleich ist. Faszinierend.

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Stuttgart ist außerdem ziemlich hügelig. Ständig geht’s bergauf oder bergab.

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Das Wetter war die ersten Tage hammermäßig.

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Leider hab ich irgendwann vergessen, weiterzufotografieren. Sonst gäbe es jetzt bestimmt mehr als 5 Fotos hier im Post.

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Das war die frei zugängliche Open Air Leinwand, auf der den ganzen Tag ein buntes Programm an Animations-Kurzfilmen lief. Die wahren Highlights liefen allerdings in den Kinos! Von denen ich natürlich keine Fotos mehr hab…

Was ich am Ende dieser eindrucksvollen Woche für mich mitnehmen konnte, war die Einsicht, dass man mit wenigsten Mitteln die größten Emotionen beim Zuschauer wecken kann. Ich habe verstanden, dass jedes überflüssige Detail, was keine unterstützende Wirkung für die Geschichte bietet, den Gesamteindruck “verwässert”. Ich habe gelernt, dass man komplexe Gefühle (praktisch) mit Strichmännchen vermitteln kann. Und ich werd mir den folgenden Satz im Laufe der nächsten Monate bestimmt noch oft ins Gehirn trichtern müssen:

Gutes Design ist, wenn man nichts mehr wegnehmen kann.

Das hat mich die letzten Wochen auf jeden Fall ziemlich krass beschäftigt.
Das Ergebnis meiner Grübeleien war ein plötzlicher Geistesblitz und eine Erinnerung an eine alte Geschichte, die ich unbedingt noch animieren wollte. Allerdings bisher niemals wirklich zufrieden mit meinen Ideen für die Optik war. Bis heute. Bis ich praktisch in einem Rutsch diese Charaktere zu Papier brachte:

Sind sie nicht putzig?

Sind sie nicht putzig?

Bei dieser Geschichte weiß ich alles. Wie sie anfängt, wo sie endet, warum alles geschieht. Das Design jeder Figur erfüllt hierbei eine bestimmte Funktion. Sie fügen sich praktisch wie Zahnräder in die Story ein. Und sind bewusst wirklich so weit reduziert worden, dass sie ihren Zweck, sozusagen ihr “Schicksal” erfüllen können. Ohne zusätzlichen Schnickschnack. Das ermöglicht mir hoffentlich eine flüssigere Animation, da ich so für jeden Frame weniger Zeit benötige. Und verhilft mir möglicherweise zu einem stärkeren Fokus auf die Emotionen der Figuren. Da die Handlung zum Teil auf einem Traum von mir basiert, muss ich mir nichts mehr aus den Fingern saugen. Die Geschichte ist fertig in meinem Kopf. Ich weiß genau, was ich zu tun habe. Es ist praktisch nur noch ein bisschen über die Inszenierung nachdenken und produzieren.
Das ist im Moment der Unterschied zu meinem anderen Plan mit der interaktiven Story über Schuld. Das Teil mit der Schnecke. Siehe die letzten beiden Posts. Da fehlen mir leider bis heute noch größere Stücke der Geschichte.
Ich weiß noch nicht, ob diese neue Idee meine bisherige Bachelor-Planung ersetzt oder nicht. Ich muss testen, ob die Geschichte so funktioniert, wie ich es mir vorstelle. Darum werde ich erstmal ein Animatic machen und einem kleinen Publikum vorführen. Dann kann ich die Reaktionen beobachten und meine Schlüsse daraus ziehen.
Nur soviel: Auch wenn es vielleicht danach aussieht. Es wird kein Film für Kinder werden.

Alles andere bleibt fürs Erste geheim!

Halb vier morgens schon wieder. Du Scheiße…

Schlaf gut und träum was Schönes, liebes Internet!

Bussi, xoxo usw. Wir riechen uns später!

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Yupdate

Hallo.
Lange nicht gesehen.
Weil viel zu tun wahrscheinlich… ?

Also gut. Schluss mit dem Mist. Update-Zeit.

Erster Versuch in Sculptris.

Erster Versuch in Sculptris.

Erster Versuch in Painter.

Erster Versuch in Painter.

Blablabla.
Ich mache dieses Semester doch nicht so sehr den Hänger, wie ich erwartet hatte. Sound Design ist der Hammer. Wir hatten z.B. die Aufgabe, aus einem Rauschen mit Hilfe von Filtern die Geräusche der Elemente Feuer, Wasser und Wind herzustellen. Der Kurs ist super, um mal mit der eigenen Wahrnehmung rumzuexperimentieren.
Und außerdem ist Sound allgemein ziemlich cool, wenn es darum geht, schnell Erfolgserlebnisse zu bekommen. Immerhin fällt der ganze visuelle Kram weg. Und es ist sehr viel einfacher, die Ohren zu verarschen, als die Augen.

Motion Design könnte sich ebenfalls als ziemlich cooles Projekt herausstellen. Ursprünglich hatte ich nicht wirklich vor, den Kurs “ernsthaft” zu machen, weil ich ja eigentlich schon genug Designprojekt-Scheine hab. Aber die Vorstellung, dass dieses Jahr nix von mir auf der Jahresausstellung laufen sollte, gefällt mir irgendwie nicht 😛
Außerdem kristallisiert sich so langsam raus, dass das Projekt eine Art Vorbereitung für meine Bachelor-Arbeit werden kann, da ich mich dabei auch ganz gut mit meiner Person auseinandersetzen kann. Wird so ne Art kleine Selbstfindungs-Geschichte.
Das läuft dann voraussichtlich so, dass ich fremde Leute mit dem Mikro auf der Straße interviewe, was sie glauben, wer ich bin. Da die natürlich keine Ahnung haben, werden die sich irgendwas aus den Fingern saugen müssen und Vermutungen anstellen, die natürlich meistens nicht stimmen werden. Und ich mach dann zu dieser Tonspur eine Animation. Wird dann so eine Art Infografik-Phantombild von mir selbst. Mehr so ein Ding wie “Wie werde ich von anderen wahrgenommen/eingeschätzt?”. Könnte auf jeden Fall interessant werden. 30 Sekunden Maximal-Länge. Sollte zu schaffen sein.

A propos Selbstfindungsgeschichte. Außer den paar Skizzen vom letzten Mal gibt es jetzt auch so eine Art Mindmap von meiner Bachelor-Arbeit. Ich hoffe, dass ich demnächst noch mehr alternative Abzweigungen der Geschichte vorzeigen kann. Ich weiß noch nicht genau, ob es “nur” ein interaktiver Film oder ein echtes Computerspiel werden kann. Ich kann schließlich nicht programmieren… Aber ich möchte, dass der Zuschauer/Spieler Entscheidungen mit Konsequenzen treffen kann, die die Handlung/Stimmung/Atmosphäre irgendwie verändern. Soviel dazu.

Eine interaktive Geschichte.

Eine interaktive Geschichte.

Ich bin vom 23. bis zum 28. April auf dem Internationalen Trickfilmfestival in Stuttgart, und gebe Geld aus, das ich eigentlich für mein Auslandssemester verwenden sollte. Aber wenn ich da dieses Mal nicht hinfahr, fahr ich da wahrscheinlich niemals mehr hin. Das Gefühl ist ganz gut vergleichbar mit dem Auslandssemester, meiner Meinung nach.
Wie auch immer. Ihr trefft mich dann dort irgendwo, wo die Filme laufen. (überall)

Bis zum nächsten Mal!

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Oh hi, Mark

Hey Leute!

Ist mal wieder ne Weile her hier.
Ein seltsames Semester ist zuende, und ich merke, dass ich nach mittlerweile 8 Semestern so langsam Schluss machen sollte mit dem ganzen Bachelor-Getue.
Eine Sache muss ich aber noch durchziehen, solange ich noch die Gelegenheit dazu hab!

Ich mach ein Auslandssemester!
Allerdings erst zum WS2013/2014, weil ich mich natürlich viel zu spät darum gekümmert hab…
Wenn alles hinhaut, lande ich in der Royal Danish Academy of Fine Arts in Kopenhagen. Dort werde ich versuchen, mich so viel wie möglich in den Game Design Bereich zu schmuggeln, um mich so auf meinen Master hier in Hamburg vorzubereiten.
Damit ich mich ruhigen Gewissens für den Master-Studiengang Games bewerben kann, hätte ich gern ein paar Projekte im Portfolio, die auch wirklich konkret in die Richtung gehen. Animation ist natürlich schon mal ein guter Anfang. Aber so ein nettes Spiel-Konzept ist nochmal etwas zielgerichteter, denke ich.

Bachelor (?/!)
Dieses Spiel-Konzept wird gleichzeitig meine Bachelor-Arbeit werden. Weil ich mir einfach nicht vorstellen kann, so etwas in einem Semester zu schaffen, fange ich jetzt schon mal ganz grob damit an, mir Gedanken zum Thema zu machen. Das hier sind meine ersten Scribbles.
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Genaueres möchte ich fürs Erste noch nicht verraten. Aber es wird voraussichtlich wieder eine etwas persönlichere Geschichte. Meine letzten Projekte waren großartige Teamarbeiten. Aber ich vermisse ein wenig das Gefühl, welches ich bei meinem ersten Trickfilm damals hatte.
Obwohl er schon irgendwie cheesy ist, ist er auch gleichzeitig meine ehrlichste und persönlichste Arbeit.
Und ich will einfach wieder mehr von mir selbst in meine Projekte einfließen lassen.
Zum ersten Mal seit langem keine Teamarbeit! Hoffentlich wird was draus!

Semester 9
Ich geh mal wieder völlig unchronologisch an meinen Text ran, merk ich gerade…
Dadurch dass mein Auslandssemester erst Ende des Jahres losgeht, wird das nächste Semester so ein Zwischendrin-Hänger-Ding, in dem ich versuchen werde, so viel Geld wie möglich fürs Ausland aufzutreiben, einige kleinere Arbeiten durchzukriegen und schon mal mit dem Sound Design zu meinem Bachelor-Thema anzufangen!
Eine dieser kleineren Arbeiten wird eine Animation von meinen Scherenschnitt-Objekten aus dem 8. Semester sein.
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Die Animation wird im Stil von Lotte Reiniger/Chinesischem Schattentheater/LIMBO entstehen. Schwarz-weiß mit Graustufen. Daran will ich mich nicht zu lange aufhalten, also wird’s wohl etwas experimenteller.

Ich glaub, das wär’s auch erstmal wieder!
Bis zum nächsten Mal.

* * *

P.S: Für diejenigen, die die Überschrift nicht verstehen:

Ein großartiger Film, mit beeindruckenden Darstellern, scharfsinnigen Dialogen und wunderbarer Musik.
Seit kurzem auch auf Bluray! Aber leider noch nicht in Europa.

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