Category Archives: Zeichnen

My website is online

dimachot.in
DIMACHOT.IN

From now on you can find all of my projects in one place there!
I edited a little reel, so be sure to check it out as well!

 

In other news:
I’m participating in this year’s Global Game Jam at the end of January.
Again in the offices of InnoGames here in Hamburg. With lots of food on the house and hopefully another successful attempt at a Game Boy Style shmup. Last time was really fun, since we were working in a small team of only two people. Which made decision-making very fast, enabling us to focus on realistic goals for a timelimit of only two days.
I hope it works out as well, if not better this time around!

 

Also, I recently realized, that I really miss doing monthly micro-projects
Thus I’ve decided to go ahead and make some micros for the next couple of months again. All of which will be posted on this blog.
I don’t know which kind of projects these are going to be. Probably somewhat similar or a little smaller in scope than the ones at one-thing-a-month.de. Probably animation-related.
I might even give them a weird name, like DimiMicros or so. We’ll see what I come up with.

Anyway, stay tuned! See ya next time after the game jam!

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GIMP ist ein Miststück

Sorry, aber das musste mal raus.

Wenn man sich mal wirklich eine Weile mit GIMP beschäftigt, und das Programm anschließend mit der kommerziellen Konkurrenz vergleicht, fallen einem doch einige Ungereimtheiten und unnötige Fummelarbeit auf, die vom Ding her überhaupt nicht sein müssten.

Nehmen wir mal als Beispiel die Datei von meinem Spectral Wombat™ unter die Lupe. Wie ich bereits zuvor erwähnt habe, hab ich den Brocken vollständig in GIMP gemacht. Nicht ohne ein wenig dabei zu leiden, wohlgemerkt.
Folgt mir also nun dabei, wie ich die rosarote Brille abnehme, über GIMPs nervige Kleinigkeiten meckere und eure wertvolle Lebenszeit damit verschwende.

Los geht’s.

GIMP_PSD_Export

Zunächst einmal eine sehr nützliche Funktion von GIMP: Photoshop-Export!
GIMP exportiert aus dem hauseigenen XCF- in Photoshops PSD-Format. Bei dem Vorgang gehen allerdings leider die Ebenengruppen flöten. Also vor dem Abspeichern erstmal alle Ebenengruppen auflösen!!
Öffnen kann GIMP die PSD-Dateien übrigens auch! Dabei erhält es seltsamerweise sogar die Ebenengruppen aus Photoshop. Nur einige spezielle Ebenen-Effekte gehen beim Transfer verloren.

GIMP_nur_eine_Ebene

Große Nervensäge #1: Man kann nur eine Ebene zur Zeit ausgewählt haben.
Das schränkt so Typen wie mich, die am Liebsten so nicht-destruktiv wie möglich arbeiten (sprich mit 3861975263 Ebenen zur Zeit) extrem ein! Und sorgt für viel unnötiges Rumgeklicke und Rumgeschiebe.

GIMP_Ebenengröße_beim_Erstellen

Nervensäge #2: Ich muss, bevor ich eine neue Ebene erstelle, sozusagen bereits im Voraus wissen, wie groß die Fläche sein soll, auf der ich arbeiten will…

GIMP_Ebenengröße_nicht_drüber_hinaus

… An sich kein großes Problem, denkt man sich. Leg doch die Ebene sicherheitshalber etwas größer an und die Welt ist wieder in Ordnung.
Das Problem dabei: Ich arbeite ja wie gesagt mit 3861975263 Ebenen. Wenn jede von diesen Ebenen ne fette Riesen-Auflösung hat, wird GIMP relativ schnell ziemlich langsam. Und ein Großteil dieser fetten Riesen-Auflösung würde überhaupt nicht genutzt werden, weil da noch nichts drin ist…

GIMP_Ebenengröße_erweitern

… Es gibt eine Funktion, mit der man die Ebenengröße nachträglich wieder auf “Optimalgröße” zuschneiden kann…
ABER WAS SOLL DENN DER SCHEISS ÜBERHAUPT?! Kann GIMP die Ebenengröße nicht irgendwie einfach dynamisch im Hintergrund anpassen, so wie es jedes andere Programm auch tut?! Photoshop macht das, Painter macht das, Hergott nochmal, sogar Paint.net und Pinta machen das. Warum sollte die Ebenengröße überhaupt von Bedeutung für mich sein? Warum soll ich mir darüber Gedanken machen? Dafür hab ich doch das Programm!!

GIMP_Gruppen_gay

Nervensäge #3: Da wir ja bereits vorher gemerkt haben, dass GIMP nur eine Ebene zur Zeit ausgewählt haben kann (man kann nicht z.B. Shift gedrückt halten, um mehrere Ebenen gleichzeitig zu wählen), gibt es auch keine einfache Möglichkeit, um mehrere Ebenen gleichzeitig zu manipulieren. Oder auch einfach nur um Ebenen zu gruppieren (wie z.B. in Photoshop mit dem simplen Shortcut Strg+G, nachdem man mehrere Ebenen ausgewählt hat).
Man kann zwar seit der neuen Version 2.8 von GIMP erstmals wirklich Ebenengruppen erstellen (oh, wow). Aber dabei wird einfach ein Ordner im Ebenen-Panel angelegt und man muss die gewünschten Ebenen einzeln in diesen Ordner reinziehen.
Erst dann kann man die komplette Gruppe mit mehreren Ebenen darin verschieben, skalieren, drehen, wasauchimmer.
So viel Fummelarbeit für so eine scheinbar simple Aufgabe.

PS_MehrereGruppenMarkieren

Hier nochmal ein Vergleich mit Photoshop.
Ich kann mehrere Ebenen auswählen, soviel ich will und sie gemeinsam transformieren, ohne dass ich sie deswegen gleich in einer Gruppe zusammenstecken muss.

PS_Gruppieren+Ebenengruppen

Vielleicht ist meine Kritik ungerecht, weil ich etwas von einem kostenlosen Programm erwarte, was ein kommerzielles Programm im Schlaf macht.
Andererseits sind diese nervigen Kleinigkeiten in den anderen, ebenfalls kostenlosen Programmen (Paint.net, Pinta, MyPaint etc.) so nicht vorhanden!! Es muss sich also wirklich um ein GIMP-eigenes Problem handeln.

Jetzt fragt ihr mich sicher “Aber Dimi, warum regst du dich denn so auf? Benutz doch weiter dein Photoshop, und verschon uns mit deinen First World Problems!”

Nunja. Dafür gibt es tatsächlich mehrere Gründe.
1.) Wenn ich jemandem GIMP empfehle, will ich das nicht mehr tun, ohne es vorher mal in der Hand gehabt zu haben und im Notfall auch selbst helfen zu können. Weil ich ja sozusagen irgendwo ein bisschen die Verantwortung für meine “Dienstleistung” trage.
2.) Ein sehr sehr idealistischer Teil meines Gehirns wünscht sich, dass GIMP eines Tages so gut ist, wie Photoshop. Damit ich vielleicht vollständig darauf umsteigen kann.
und 3.) …

Ich mach mit beim InnoGames Game Jam 2013!

Der Game Jam findet wie jedes Jahr in den Büros von InnoGames hier in Hamburg statt. Dort werde ich als Teil meines derzeitigen Game Design Teams (wir wurden alle zusammen angenommen ;)) ein kleines Computerspiel innerhalb von 48 Stunden entwickeln! Vom 21. bis 23. Juni werde ich also unter nem Schreibtisch schlafen und mich mit ner multiplen Überdosis Koffein berauschen, um ein Spiel fertigzukriegen! Oh yeah!
Eine der Bedingungen dabei ist, dass wir ausschließlich kostenlose Software benutzen dürfen! Deswegen arbeite ich mich zur Zeit auch in GIMP rein. So bin ich hoffentlich einigermaßen vorbereitet, um das Meiste aus der kurzen Zeit rauszuholen, die mir dort gegeben wird!
Schlimmstenfalls machen wir ein Remake von E.T. für Atari 2600… Oder sowas in der Art.

Ich freu mich jedenfalls schon sehr darauf!

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Blargh

Wo bleibt das Musikvideo?

Okay.
Kleines Update betreffend alles.

Wir konnten gestern noch nicht rendern, weil der Render-Rechner von jemandem besetzt war, der es “unglaublich eilig” hatte (aka sich unglaublich wichtig fühlte), also wird das Rendern jetzt auf den 11.10.2012 verlegt. Aber eigentlich ist das gar nicht der Hauptgrund. Wir sind namlich immer noch nicht fertig.

Dafür sieht unsere ToDo-Liste mittlerweile überschaubar aus:

  • Bienenaugen blinzeln; wirkt dadurch sofort lebendiger
  • Mini-Ameisen, die in der Welt rumlaufen
  • letzte Pflanzen-Details einfügen; animiert ist der Shit schon, jetzt ist nur noch Copypaste angesagt
  • Abspann

Find ich gut.

Zu etwas anderem

Ich hab die letzten zwei Monate mit Rumreisen, Studium organisieren und Nichtstun verbracht.
Hauptsächlich mit Nichtstun.

Da Nichtstun und Rumreisen nicht das Thema dieses Blogs ist, lasse ich diese beiden Dinge unauffällig weg.

Bezüglich Uni wird dieses Semester zu einer ziemlich artsy-mäßigen Angelegenheit.
Zeichnen, Malerei, Scherenschnitt (?) und ein Vorbereitungskurs für ein Auslandssemester.

Wenn alles klappt, schreib ich nächstes Semester aus dem Ausland, hoho!

Und im Moment gibt es auch gar nicht viel mehr Neues, so leid es mir tut!

Beim nächsten Mal gibt es was zu sehen! Versprochen!

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Alle drei zusammen

Wie versprochen, mal wieder ein neues Update!

1.) Am Dienstag waren wir mit dem Zeichenkurs im Puppenmuseum Falkenstein. Das ist unten in Rissen und wenn man mal dort ist, muss man aufpassen, dass man rechtzeitig wieder losfährt. Der Bus kommt nur einmal pro Stunde und ab 13:37 überhaupt nicht mehr!
Danach muss man entweder ein Taxi nehmen oder bis Blankenese zu Fuß latschen.

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Ein bisschen gruselig sind die Dinger schon.

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Wenn ich mich noch richtig erinnere, sagte der Vitrinentext sowas wie:
“Mit Hilfe von Puppen lernten die Mädchen spielerisch, in die Rolle der Hausfrau hineinzuwachsen.”

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Vintage-Puppengeschirr

Der Besuch des Museums war für mich weniger interessant als das Wäldchen, durch das man auf dem Weg laufen musste. Nach etwa 20 Minuten hatte ich alles im Museum gesehen und anschließend draußen, umgeben von Mama Natur, in aller Ruhe gezeichnet. Dabei ist letztenendes kein einziges Puppen-Motiv entstanden.
Im Großen und Ganzen ist das Museum mehr was für Omas.

2.) Eine Kommilitonin von mir arbeitet schon seit einem Jahr an einem surreal traumartigen StopMotion-Film und hat heute die Erlaubnis bekommen, auf dem (eigentlich unbegehbaren) Dachboden bei uns in der Hochschule zu drehen.

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Hier würde ich auch mal gerne was drehen, wenn ich ehrlich bin.

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Miniatur-Set mit Canon EOS 5D

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Test-Aufnahmen, um die Lichtverhältnisse zu prüfen

Der Film sieht bereits jetzt beeindruckend professionell aus. Besonders wenn man bedenkt, dass er von Anfang bis Ende von einer einzigen Person gemacht wurde.
Zu sehen ist er auf der Jahresausstellung des Department Design von Donnerstag, dem 12.07. bis Samstag, den 14.07. bei uns im Mediencampus Finkenau 35.

3.) Was selbstverständlich ebenfalls auf der Jahresausstellung laufen wird, ist unser Musikvideo, von dem ich jetzt mal wieder neues Material präsentieren kann

Der aktuelle Aufbau der Komposition in After Effects.

An dieser Stelle möchte ich ganz herzlich dem großartigen Sebastian Katsura für seine wertvollen Ratschläge und Hilfe beim Aufbau des Projekts danken!

Rein technisch gesehen funktioniert das Projekt jetzt umgekehrt zu allen vorherigen Entwürfen. Statt 2D-Flächen vor dem sichtbaren Bildausschnitt hin und her zu schieben, bewegen wir jetzt eine virtuelle Kamera durch einen dreidimensionalen Raum. Dadurch erzeugen wir einen echten Parallax-Scroll-Effekt. Die drei Streifen oben rechts sind drei Ebenen (rosa, orange, gelb), die in unterschiedlichen Abständen zur Kamera (pink) stehen. Der unterschiedliche Abstand in Kombination mit einem seitlichen Scroll der Kamera erzeugt einen Tiefen-Effekt, wie er z.B. in Jump’n Run Spielen zu sehen ist.

Ganz gut zu erkennen ist das bei diesem kleinen Ausschnitt hier.

Selbstverständlich werden wir den Effekt um einiges subtiler einsetzen als in diesem trashigen Test.
Es fehlt zudem noch eine Menge Material. Beispielsweise ist die mittlere Ebene noch völlig unfertig, finale Animationen müssen noch gezeichnet und eingefügt werden, und das Timing zur Musik stimmt seit dem Neuaufbau in 3D natürlich überhaupt nicht mehr. Es ist zwar nicht alles weg, aber der Preis für diese 3D-Ebenen ist, dass wir schon einiges reproduzieren müssen.
Allerdings lassen wir uns davon nicht abschrecken. Bis zur Ausstellung ist noch etwas Zeit und ein paar Nachtschichten haben noch niemandem geschadet. 😉

Bis demnächst!

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5€ Kunst für Studis

Yup. So sieht’s aus. Hab eben nachgeguckt.
Also, wer auch mal in diese kleine Ausstellung rein will, und zufällig seinen Studentenausweis mit hat, kommt für lächerliche 5€ rein. Design- & Kunststudenten sogar komplett umsonst.



Ich hab da noch diese Fotos hier aufm Handy gefunden.

This slideshow requires JavaScript.

So sieht’s gerade da drin aus.

P.S: Am Donnerstag, dem 26.April um 16:00 werden die Abschlussfilme der HfBK im Metropolis gezeigt!

Die will ich mir auf jeden Fall mal reinziehen! Kommt jemand mit?

Bourgeois in der Kunsthalle

Gestern waren wir mit dem Zeichenkurs in der Louise Bourgeois Ausstellung.
Mein überschaubares Ergebnis kann man hier sehen.

Das hier war ein aus verschiedenen Stoffteilen zusammengenähter Kopf.

Das hier war ein aus verschiedenen Stoffteilen zusammengenähter Kopf.

Ein Turm aus bestickten Kissen.

Eine bestickte Stoffpuppe, der metallische Spinnenbeine aus dem Körper und Seidenfäden aus dem Mund wachsen. Eigentlich auf einem alten verzierten Stuhl in einem Schaukasten sitzend.

Ein Kleid auf einem Schweineknochen aufgehängt.

Oben links im Letzten hab ich mal versucht, was aus meinem Traum zu zeichnen.
Das hat etwas mit der zweiten Figur für meine Traummenschen-Sammlung zu tun. Im ersten Bild (s.o) hab ich versucht, dem Flüchtling ein Gesicht zu geben. So ganz geklappt hat das noch nicht.
In meinem zweiten Traum ist die Hauptfigur ein Glatzkopf in nem ärmellosen Shirt, der mitten in der Wüste von zwei Banditen angegriffen wird, beide mit einer Luger-ähnlichen Pistole erschießt, nur um entsetzt festzustellen, dass einer der Banditen Menschenfleisch transportiert. Zum Teil schon vorgebraten wie Spanferkel.
Das Fleisch wird während einer dramatischen Kamera-Drehung in Haufen um den toten Banditen und den verstörten Glatzkopf eingeblendet. Und da er schon so lange in der Wüste unterwegs war, muss er widerwillig gebratenes Menschenfleisch essen…

Der zweite Bandit wird nach einer kurzen Jagd um eine Lehmhütte erledigt.

Nach diesem absurden Brainfuck, hier noch eine kurze Morph-Animation aus dem Trickfilm-Laborkurs.

Loop / Morph Test

Aufgewacht

Mein siebtes Semester hat angefangen und bereits jetzt scheint es, als wenn das eines der anstrengendsten, aber auch gleichzeitig eines der besten Semester meines Studiums wird.
Dabei ist es allerdings auch schon wieder sehr kurz.
Ich hoffe sehr, dass ich meine großartigen, monumentalen Pläne verwirklichen kann. 😛

Ich hab zwei größere Projekte am Laufen, “untermalt” von mehreren Laborkursen.
Laborkurse sind keine freien Kurse, in denen Projekte bearbeitet werden, sondern sollen technisches Wissen anhand von vorgegebenen Aufgaben vermitteln. So wie früher in der Schule halt.
Von denen hab ich irgendwie zu viele in meinem Studium angesammelt. 😛
Bis zum Bachelor brauch ich noch 2 Projekt-Scheine und 3 Kunst-Scheine. Kunst-Scheine lassen sich durch Malen, Zeichnen, Installationen und all den anderen, eher künstlerischen Kram abdecken. Wenn ich ehrlich bin, mag ich die am Wenigsten.
Naja.

Kommen wir also zu meinem Zeichenkurs.

Der Kurs hat als Überschrift Schlaf oder von dem Tagtraum zur Nachtwache.

Voraussichtlich werde ich mich mit den Charakteren auseinandersetzen, denen ich im Traum begegne. Ich beherrsche wohl das, was man luzides Träumen nennt und erlebe ganze Filme mit auswählbaren Alternativ-Enden während ich schlafe. Das Problem ist, sich danach wieder daran zu erinnern, was für einen Mist man geträumt hat und den dann auch noch auf Papier zu bringen.
Könnte ganz schnell ziemlich anspruchsvoll werden, aber vielleicht zahlt sich das Risiko ja aus!
Eine Figur hab ich schon mal sicher. Es gibt da nämlich diesen Farbigen, den ich immer in großer Höhe zu treffen scheine. Auf Dächern, Hausruinen, meinem eigenen Balkon… Ich weiß nichts über ihn, außer dass er auf der Flucht vor irgendjemandem ist. Woher ich das weiß, kann ich auch nicht sagen. Das erste Mal hab ich ihn in einem Traum gesehen, in dem ich mit meinem eigenen Balkon einstürze. Mysteriös.
Vielleicht wird das am Ende sowas wie ein möchtegern-biografisches Skizzenbuch über diese Freaks. Vielleicht aber auch was ganz anderes.

Jedenfalls hab ich da noch die drei Laborkurse. (Wieder mal zuviele. 😀 Aber die machen einfach so viel Spaß.)

Adobe Illustrator CS5 – Kann ich bestimmt noch was bei lernen.


Timing im Trickfilm – Unterstützend zu meinem Trickfilm-Projekt dieses Semester.


Einführung in Blender – Den mach ich dieses Semester zum zweiten Mal, damit ich mein 3D-Modell vom letzten Semester so fertigbekomme, wie ich es mir vorstelle.

Angefangen hab ich damals damit, indem ich erstmal eine Grundskizze gezeichnet hab, um sie mir anschließend als Vorlage in Blender reinladen zu können, und meinen zukünftigen Dino schließlich daran entlangzumodellieren.

Die Skizzen entstanden übrigens in einem nützlichen kleinen OpenSource-Programm namens MyPaint.


Naja, und dann kann man sich die Teile halt in Blender reinklatschen und so in mehreren Perspektiven modellieren.

In den beiden unteren Ansichten (Front Ortho + Right Ortho) sieht man die Skizzen im Hintergrund.

So soll das Ganze am Ende aussehen.

Über einen QR-Code soll man zu der Techdemo-App gelangen, die einfach nur den Dino mit einer Laufanimation und einem unendlich nach hinten wegscrollenden Boden zeigt. Ganz simpel eigentlich. Der User kann dabei mit Touch-Gesten die Kamera um das Modell drehen und zoomen.So weit, so gut.
Ich wusste schon früh, dass ich den Dino so reduziert wie möglich bauen wollte, damit er in Echtzeit auf Smartphones laufen kann. Und dieses Semester möchte ich, dass es eine kleine Techdemo mit meinem Modell auf die Ausstellung im Juli schafft.

Und fürs Erste muss das auch schon genügen. Das Semester ist wirklich kurz.
Was jetzt noch von meiner Seite aus fehlt, ist eine Textur für das Vieh (einfach),
und die Walkcycle-Animation (hart).

Vorher

Ich hab mal ein kleines Mockup gebaut, wie so eine Textur aussehen könnte. Sowas zum Beispiel könnte ganz gut funktionieren. Aber vielleicht gibt’s ja auch eine andere Möglichkeit außer CelShading? Irgendwie scheint mir der Look mittlerweile schon etwas ausgelutscht. Andererseits ist es, wenn es richtig gemacht wird, ziemlich performance-schonend, meine ich. Und das ist eigentlich das, worauf es bei Smartphones ankommt. Das Vieh soll in Echtzeit auf meinem normalen Single Core Einsteigermodell laufen. Nix mit vorgerendert.

Nachher?

Und ich brauche jemanden, der mein Modell mit Animation in die Unity-Engine packen und daraus eine App mit Touch-Gesten machen kann. Ich hab doch keine Ahnung vom Programmieren. 😦
Unsere Medientechniker wären perfekt für den Job geeignet. Aber alle, die ich gefragt habe, hatten keine Zeit.

An dieser Stelle nochmal ein Aufruf an alle, die jemanden kennen könnten, der zumindest ein bisschen Erfahrung mit der Unity-Engine hat!

BITTE FRAGT NACH, OB SIE MIR HELFEN KÖNNTEN!
Ich schaff das alleine niemals, in einem einzigen Semester ein 3D-Modell zu animieren, daraus irgendwie eine funktionierende App zu bauen und gleichzeitig einen Zeichentrickfilm zu produzieren. 
Ich hab noch nie in meinem Leben programmiert. 
Auch wenn Unity vergleichsweise einfach sein mag – Ich brauche Hilfe!

Vielen Dank im Voraus.

Und wo wir schon beim Thema Zeichentrick sind.
Das wahrscheinlich aufwendigste Projekt dieses Semester ist ein Musikvideo für eine Kieler Ska-Band. Klassischer Zeichentrickfilm. Bleistift, Papier, kaputter Rücken. Ebenfalls ein nicht ganz abgeschlossenes Projekt aus dem letzten Semester. Der Song selbst ist ziemlich langsamer Reggae.
Bis jetzt das größte Projekt seit diesem hier.

Und wenn man so will, der geistige Nachfolger. Gleiches Team, wenig digitaler Kram. Vielversprechend, solange wir die Deadline einhalten. Die ist nämlich schon Ende August. Dann könnte das Ding eventuell auf nem Festival eingeweiht werden. 8)

Über den Look sind wir uns schon einig. Es soll alles auf einem Stück Papier animiert sein, und auch einigermaßen nach Papier aussehen.
Statische Hintergrundobjekte werden voraussichtlich per Stop Motion Legetrick animiert, Lebewesen werden anschließend digital auf den fertig animierten Film raufprojiziert.

Dabei werde ich voraussichtlich den Part der Lebewesen übernehmen, und diese per Keyframes und anschließendem Ausfüllen der Lücken hoffentlich ordentlich zum Leben erwecken!

Nennt mich Walt Disney.

Nur um mal die Dimensionen zu veranschaulichen, von denen man spricht, wenn man es mit klassischem Zeichentrickfilm zu tun hat.Die Frage ist im Moment nur, wie groß die Anteile “analog/digital” sein sollen, damit wir es zu Ende Juni schaffen, den Film fertig zu bekommen. Und wie schaffen wir es, nicht schon vorher durchzudrehen?

Der Film ist 2:15Min lang. Animiert wird mit 12 Einzelbildern (Frames) pro Sekunde. D.h. für den endgültigen Film werden auf einer einzigen Ebene allein schon mal mindestens 1620 Frames gezeichnet werden müssen.
Die Fakten:
 • 2 Minuten Zeichnen pro AnimationsFrame (optimistisch gerechnet)
 • 12 Frames pro FilmSekunde
 • 60 Sekunden = 1 Minute (ach nee)
 • Gesamtlaufzeit des Films 2:15 (2 1/4 Min)
Daraus ergibt sich:
 • 2min.prod x 12fps = 24 Minuten Produktion für 1 Sekunde Film. Wahrscheinlicher ist 1 Stunde. Aber wir bleiben optimistisch.
 • 24min.prod x 60sec.film = 1440 Minuten Produktion für 1 Minute Film. 24 Stunden. Also ein voller Produktionstag ohne Pause am Zeichentisch.
 • 1440min.prod x 2,25min.film = 3240 Minuten Produktion für das komplette Musikvideo.
• 3240 Minuten : 60 ergibt mindestens 54 Stunden reine Animationszeit von Hand.
 Mit Fehlschlägen und Problemen eher 110 Stunden.
Und das ist nur für eine einzige Animations-"Ebene". 
 Nicht mitberechnet ist die Zeit, wenn mehrere Objekte gleichzeitig im Bild animiert sind.
Anschließend digitales Zusammensetzen und Finalisieren (25-50 Stunden?)


Diese verdammte Zeit…
Woher nehmen, wenn nicht stehlen?

Als Abschluss noch eine erste kleine Test-Animation. Frisch ausm Trickfilm-Keller.
Ein handgezeichneter Kriech-Loop, billig ergänzt durch ein paar Keyframes in Adobe Premiere. Stellt euch einfach den Hintergrund als ein Stück gelblicher Pappe vor.

http://www.youtube.com/get_player