Tag Archives: jam

Game Jams & animations

The last couple of weeks have been super-exciting for me personally and professionally.
Only this much about the personal stuff: There’s this girl I met. Check her blog out! She’s a whole lot more into drawing than I am! The coolest thing is that we already managed to work together on two little games, where she assumed the role of a “2D Modeler” (she drew characters and split them up into body parts) and I did my usual animation mumbo jumbo to bring her characters to life. Holds some promise for a bright artistic future, or something like that. But let’s start from the beginning, shall we?

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Old Stuff, Musique & København

Alte Kulturen

Letzte Woche war ich im Völkerkundemuseum Hamburg, um ein bisschen zu zeichnen.
Das hatte ich schon seit Ewigkeiten vor. Da sich das Völkerkundemuseum in der Nähe meiner alten Grundschule befindet, war ich bereits als Kind fasziniert von den ganzen wunderschönen Exponaten aus allen möglichen Kulturen der Welt.
Sehr viel Kunsthandwerk. Ich mein, zieht euch mal diese Bilder rein:

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Animation Jam Hamburg

Oh Mann! Ja, fast hätte ich’s vergessen! Das muss hier noch kurz rein!
Es gab am gleichen Tag noch den Animation Jam. Eine kleine Messe für die Animations-Branche im Hamburger Raum. Dort hab ich einfach mal nen ganzen Batzen Visitenkarten mitgehen lassen und bin dann geflohen.
CONNECTIONSAlso falls ihr Connections zur Animations-Branche braucht: Bitteschön!

Skandaløs Festival

Dieses Wochenende war ich auf dem kleinen, aber feinen Skandaløs-Festival in Neukirchen an der Grenze zu Dänemark. Schon seit Ewigkeiten bin ich nicht mehr auf einem Festival gewesen. Hat gutgetan, mal ne Weile unter Menschen zu sein, die einfach nur ne schöne Zeit verbringen wollten. So wie man selbst auch.

Dazu gekommen bin ich eigentlich nur, weil ich und Andrea spontan unser Musikvideo eingereicht haben und dadurch plötzlich auf der Gästeliste standen. Das war schon ziemlich nice.
Leider war das Wetter da oben im Norden ziemlich typisch. Nach einem Tag Sonne, wechselte es sich mit krassem Platzregen ab. Dicke, kalte Tropfen und Sturm. Aber ein wahrer Russe erkältet sich nicht bei so ner Kinderkacke.

Das Lineup war sehr vielseitig. Von allem irgendwie ein bisschen. Indie, Ska, Hip-Hop, sogar Dubstep war vertreten. Viele Bands mit einem “nordischen Bezug”. Skandinavien und Deutschland. Das war so ein bisschen das Motto des Festivals.

A propos Skandinavien! Welch passende Überleitung!

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Kopenhagen

Es wird langsam spannend.
Ende diesen Monats beginnt mein Auslandssemester.

Nach einem Gespräch mit einer Kommilitonin, die bereits ein Auslandssemester gemacht hab, freue ich mich jetzt noch mehr darauf! Ich hatte mir zwischendurch immer mal wieder Gedanken gemacht, warum ich das eigentlich so dringend machen wollte und was es überhaupt für mich bedeutet, jetzt einfach mal woanders hinzugehen.

Und besonders in diesem Gespräch ist mir einiges klargeworden. Es geht gar nicht so sehr darum, die Umgebung zu verändern! Es ist viel mehr eine Reise, um zu sich selbst zu finden. Das hört sich jetzt zunächst natürlich fürchterlich kitschig an. Aber höret mich an, meine Jünger.
Da draußen bleibt mir gar nichts anderes übrig, als sich komplett auf mich selbst zu verlassen. Ich rechne damit, dass ich relativ wenig Hilfe von außerhalb bekommen werde. Und somit die ganze Zeit gezwungen sein werde, mir selbst zu behelfen. Hoffentlich viel reflektieren. Und vielleicht am Ende sogar die ein oder andere Kleinigkeit über mich lernen.

Und darum geht es in Wahrheit bei diesem Auslandsaufenthalt.
Mich am Ende hoffentlich weiterzuentwickeln und vielleicht sogar als besserer Dimi aus dem Chaos emporzusteigen.
Oder bei dem Versuch kläglich scheitern…
50/50-Chance, würde ich sagen.

Diese Woche Donnerstag ist ne kleine Abschiedsparty im Armgarten angedacht. Mit Grillfleisch und Bier und Schnack. Durch den Hintereingang kommt man zum Garten.
Wer Bock hat, möge so ab 18 Uhr oder so vorbeikommen und seine Grill-Leckereien mitbringen.

Ansonsten kommen jetzt auf jeden Fall deutlich mehr Updates hier in den Blog!
Es wird nämlich viel zu erzählen geben von drüben!
Ich freu mich jetzt schon drauf!

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InnoGames Game Jam 2013

Hey Leute.

Hier bin ich wieder.
Nur noch halb lebendig und völlig auf Schlafentzug. Aber irgendwie glücklich. Wahrscheinlich darüber, dass es vorbei ist, und ich bald wieder zurück in mein Bett kann. 😀

In den letzten 44 Stunden (ja, keine vollen 48) habe ich als Teil eines neunköpfigen Teams ein kleines Jump’n Run Browserspiel auf die Beine gestellt. Meine Aufgabe war es, den beiden Illustratoren-Mädels bei den Animationen der Spielfiguren unter die Arme zu greifen. Außerdem war ich für alle animierten Ingame-Spezialeffekte verantwortlich. Und allgemein war ich so ne Art Berater für alles, was animiert werden musste. 🙂 Animation Animation Animation.

walkcycle

Walkcycle

Für ein Jump’n Run braucht man eigentlich nen Run… Aber unser Spiel war keins von der besonders schnellen Sorte. Eher ein Jump’n Walk. Darum hier mein allererster richtiger zweibeiniger Walkcycle aller Zeiten. Nach dieser ersten Animation stellten wir Künstler recht schnell fest, das wir unbedingt mit weniger Frames animieren mussten, da die Zeit knapp wurde und die Programmierer dringend Platzhalter-Grafiken benötigten.

jump

Absprung & Landung

Was ich mich beim Sprung noch nicht ganz getraut hab, weil ich wirklich gerne flüssig animiert hätte. Und der Sprung eigentlich auch ne sehr wichtige Animation ist, die man oft zu sehen bekommt. Aber die Zeit drängte immer mehr.

hit

Gegnerischer Treffer

Und so musste diese kurze Animation in nur 6 Frames abgehakt werden.

death

Sterbe-Animation

Man sieht im Gameplay selbst nur indirekt etwas von mir.

Jelena hat diese Frames als Basis für ihre finale Sprite-Animation genutzt und so haben wir im fertigen Spiel ein ziemlich geil animiertes Tierchen im Illustratoren-ConceptArt-Stil. Das beste aus zwei Welten hoffentlich. 🙂 Die Hintergründe und Ingame-Objekte entstammen den fleißigen Händchen von Jasmin.

Mit freundlicher Unterstützung von freesound.org hab ich noch schnell den Sound für das Spiel in Audacity zusammengeschustert. Und dann war die Zeit auch schon vorbei!

Das Endprodukt ist unter http://painpills.5on5.org/ direkt im Browser spielbar.
Ich weiß allerdings, dass das Spiel im Moment noch sehr wählerisch ist, in welchem Browser es läuft. Und noch etwas verbuggt ist.
Also nehmt es uns gebeutelten Seelen nicht übel, wenn ihr es im Moment noch nicht fehlerfrei oder eventuell überhaupt nicht spielen könnt. 😀 Am Tisch der Programmierer lief es jedenfalls in Chrome.

Rückblick

Insgesamt fand ich es sehr spannend, endlich mal an einem mehr oder weniger vollständigen Spielentwicklungsprozess beteiligt gewesen zu sein. Unser Team war neben uns drei Grafikern mit weiteren fünf Programmierern und einem Game Designer recht breit aufgestellt. Dabei fand ich es sehr interessant, die Dynamik der Entwicklung zu beobachten. 🙂 In der ersten Nachtschicht hatten die Programmierer es bereits geschafft, in ihrer Engine Blöcke auf andere Blöcke springen zu lassen. Wir Künstler hingen also hinterher mit dem Erstellen der Bilder. Am Ende des Tages kamen die Techniker jedoch nicht mehr nach, all die Grafiken, die wir ihnen entgegenschleuderten ins Spiel zu implementieren. 😀 Und der Game Designer war eigentlich die ganze Zeit damit beschäftigt, die beiden Seiten mit Informationen der jeweils anderen zu versorgen. Damit das Team zusammenarbeite, statt aneinander vorbei.
Was es den Programmierern zeitweise schwer gemacht hat, war die Tatsache, dass sie irgendwie gleichzeitig zu fünft an einer Datei gearbeitet haben. Und dabei ständig einer die Änderungen des anderen überschrieb, so dass man in regelmäßigen Abständen die Haupt-Datei angleichen musste. Ich hab aber keine Ahnung, wie sie das genau gemacht haben. Irgendwie mit GitHub
Ein Problem für uns Designer war die Tatsache, dass wir uns extrem schnell auf eine Optik und ein Setting festlegen mussten. Etwas, was uns am Anfang merklich schwergefallen ist, da man im Studium eher dazu tendiert, seine Ideen erstmal aus vielen verschiedenen Blickwinkeln nochmal zu reflektieren und ein Konzept zu schaffen, bevor man mit der richtigen, zielgerichteten Arbeit beginnt.
Ich hätte mir zum Beispiel gewünscht, dass unser Endprodukt irgendwie eine Message transportiert. Das Thema des Game Jams war dieses Jahr “Violence”. Was natürlich fast ausschließlich trashige Splatter-Games hervorgebracht hat. Nichts gegen trashige Splatter-Games. Aber ich hätte dem ganz gerne eine eher psychologische Auseinandersetzung mit dem Thema entgegengesetzt. Ich behaupte, das geht auch in einem Jump’n Run. Aus Zeitmangel mussten wir die Idee allerdings relativ schnell streichen.

Ursprünglich war es geplant, dass der vom Spieler gesteuerte Charakter durch erhaltenen Schaden Körperteile verliert und trotzdem weiterlaufen muss. Am Ende gab es für das Implementieren dieser Mechanik aber nicht mehr genug Zeit.
Obwohl man den psychologischen Aspekt von Gewalt im Endprodukt überhaupt nicht mehr sieht, hätte ich mir gewünscht, so etwas mal in einem (Serious) Game zu bearbeiten.

Letztenendes ist das aber meckern auf hohem Niveau.
Ich habe zum ersten Mal bei einem kleinen, beinahe fertigen (?) Computerspiel mitgemacht!
Es war eine unglaublich tolle Teamwork-Erfahrung! Ein Abenteuer, das seinesgleichen sucht!
An dieser Stelle ein großes Dankeschön an meine illustrierenden Kolleginnen Jelena Haeschke und Jasmin Dreyer und an unsere programmierenden Leidensgenossen! Ohne euch gäb’s nur ein paar Sprite Sheets.

Und jetzt geh ich ins Bett, bevor ich mich nächste Woche wieder an den Jahresausstellungs-Kram mache…

Gute Nacht.

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GIMP ist ein Miststück

Sorry, aber das musste mal raus.

Wenn man sich mal wirklich eine Weile mit GIMP beschäftigt, und das Programm anschließend mit der kommerziellen Konkurrenz vergleicht, fallen einem doch einige Ungereimtheiten und unnötige Fummelarbeit auf, die vom Ding her überhaupt nicht sein müssten.

Nehmen wir mal als Beispiel die Datei von meinem Spectral Wombat™ unter die Lupe. Wie ich bereits zuvor erwähnt habe, hab ich den Brocken vollständig in GIMP gemacht. Nicht ohne ein wenig dabei zu leiden, wohlgemerkt.
Folgt mir also nun dabei, wie ich die rosarote Brille abnehme, über GIMPs nervige Kleinigkeiten meckere und eure wertvolle Lebenszeit damit verschwende.

Los geht’s.

GIMP_PSD_Export

Zunächst einmal eine sehr nützliche Funktion von GIMP: Photoshop-Export!
GIMP exportiert aus dem hauseigenen XCF- in Photoshops PSD-Format. Bei dem Vorgang gehen allerdings leider die Ebenengruppen flöten. Also vor dem Abspeichern erstmal alle Ebenengruppen auflösen!!
Öffnen kann GIMP die PSD-Dateien übrigens auch! Dabei erhält es seltsamerweise sogar die Ebenengruppen aus Photoshop. Nur einige spezielle Ebenen-Effekte gehen beim Transfer verloren.

GIMP_nur_eine_Ebene

Große Nervensäge #1: Man kann nur eine Ebene zur Zeit ausgewählt haben.
Das schränkt so Typen wie mich, die am Liebsten so nicht-destruktiv wie möglich arbeiten (sprich mit 3861975263 Ebenen zur Zeit) extrem ein! Und sorgt für viel unnötiges Rumgeklicke und Rumgeschiebe.

GIMP_Ebenengröße_beim_Erstellen

Nervensäge #2: Ich muss, bevor ich eine neue Ebene erstelle, sozusagen bereits im Voraus wissen, wie groß die Fläche sein soll, auf der ich arbeiten will…

GIMP_Ebenengröße_nicht_drüber_hinaus

… An sich kein großes Problem, denkt man sich. Leg doch die Ebene sicherheitshalber etwas größer an und die Welt ist wieder in Ordnung.
Das Problem dabei: Ich arbeite ja wie gesagt mit 3861975263 Ebenen. Wenn jede von diesen Ebenen ne fette Riesen-Auflösung hat, wird GIMP relativ schnell ziemlich langsam. Und ein Großteil dieser fetten Riesen-Auflösung würde überhaupt nicht genutzt werden, weil da noch nichts drin ist…

GIMP_Ebenengröße_erweitern

… Es gibt eine Funktion, mit der man die Ebenengröße nachträglich wieder auf “Optimalgröße” zuschneiden kann…
ABER WAS SOLL DENN DER SCHEISS ÜBERHAUPT?! Kann GIMP die Ebenengröße nicht irgendwie einfach dynamisch im Hintergrund anpassen, so wie es jedes andere Programm auch tut?! Photoshop macht das, Painter macht das, Hergott nochmal, sogar Paint.net und Pinta machen das. Warum sollte die Ebenengröße überhaupt von Bedeutung für mich sein? Warum soll ich mir darüber Gedanken machen? Dafür hab ich doch das Programm!!

GIMP_Gruppen_gay

Nervensäge #3: Da wir ja bereits vorher gemerkt haben, dass GIMP nur eine Ebene zur Zeit ausgewählt haben kann (man kann nicht z.B. Shift gedrückt halten, um mehrere Ebenen gleichzeitig zu wählen), gibt es auch keine einfache Möglichkeit, um mehrere Ebenen gleichzeitig zu manipulieren. Oder auch einfach nur um Ebenen zu gruppieren (wie z.B. in Photoshop mit dem simplen Shortcut Strg+G, nachdem man mehrere Ebenen ausgewählt hat).
Man kann zwar seit der neuen Version 2.8 von GIMP erstmals wirklich Ebenengruppen erstellen (oh, wow). Aber dabei wird einfach ein Ordner im Ebenen-Panel angelegt und man muss die gewünschten Ebenen einzeln in diesen Ordner reinziehen.
Erst dann kann man die komplette Gruppe mit mehreren Ebenen darin verschieben, skalieren, drehen, wasauchimmer.
So viel Fummelarbeit für so eine scheinbar simple Aufgabe.

PS_MehrereGruppenMarkieren

Hier nochmal ein Vergleich mit Photoshop.
Ich kann mehrere Ebenen auswählen, soviel ich will und sie gemeinsam transformieren, ohne dass ich sie deswegen gleich in einer Gruppe zusammenstecken muss.

PS_Gruppieren+Ebenengruppen

Vielleicht ist meine Kritik ungerecht, weil ich etwas von einem kostenlosen Programm erwarte, was ein kommerzielles Programm im Schlaf macht.
Andererseits sind diese nervigen Kleinigkeiten in den anderen, ebenfalls kostenlosen Programmen (Paint.net, Pinta, MyPaint etc.) so nicht vorhanden!! Es muss sich also wirklich um ein GIMP-eigenes Problem handeln.

Jetzt fragt ihr mich sicher “Aber Dimi, warum regst du dich denn so auf? Benutz doch weiter dein Photoshop, und verschon uns mit deinen First World Problems!”

Nunja. Dafür gibt es tatsächlich mehrere Gründe.
1.) Wenn ich jemandem GIMP empfehle, will ich das nicht mehr tun, ohne es vorher mal in der Hand gehabt zu haben und im Notfall auch selbst helfen zu können. Weil ich ja sozusagen irgendwo ein bisschen die Verantwortung für meine “Dienstleistung” trage.
2.) Ein sehr sehr idealistischer Teil meines Gehirns wünscht sich, dass GIMP eines Tages so gut ist, wie Photoshop. Damit ich vielleicht vollständig darauf umsteigen kann.
und 3.) …

Ich mach mit beim InnoGames Game Jam 2013!

Der Game Jam findet wie jedes Jahr in den Büros von InnoGames hier in Hamburg statt. Dort werde ich als Teil meines derzeitigen Game Design Teams (wir wurden alle zusammen angenommen ;)) ein kleines Computerspiel innerhalb von 48 Stunden entwickeln! Vom 21. bis 23. Juni werde ich also unter nem Schreibtisch schlafen und mich mit ner multiplen Überdosis Koffein berauschen, um ein Spiel fertigzukriegen! Oh yeah!
Eine der Bedingungen dabei ist, dass wir ausschließlich kostenlose Software benutzen dürfen! Deswegen arbeite ich mich zur Zeit auch in GIMP rein. So bin ich hoffentlich einigermaßen vorbereitet, um das Meiste aus der kurzen Zeit rauszuholen, die mir dort gegeben wird!
Schlimmstenfalls machen wir ein Remake von E.T. für Atari 2600… Oder sowas in der Art.

Ich freu mich jedenfalls schon sehr darauf!

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